Fast täglich

Die Bluna Boys

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18 Grad und Wolken! Wie geil ist das denn? Endlich hat sich die drückende Hitze verzogen und normalen, mitteleuropäischen Temperaturen Platz gemacht. Ich freue mich fast hysterisch, wieder eine leichte Jacke anziehen zu dürfen. Das tue ich natürlich insgeheim, damit niemand auf die Idee kommt, mir irgendwelche Pillen verabreichen zu wollen. Die Bluna Boys hingegen dürfen ganz offen und ohne Hemmungen komplett ausflippen. Ach, manchmal beneide ich sie um ihr unbeschwertes Gemüt.

Vom nassen Fellsack zum Rennpferd

Über Wochen lagen sie herum, wie nasse Fellsäcke. Allein am frühen Morgen, wenn die Luft noch kühl und das Gras noch ein bisschen feucht von der Nacht war, konnten sie sich zu ein paar kurzen Bewegungen hinreißen lassen. Doch das war eher ein halbherziges Herumgededümpel.

Der Sturz von 32 auf 18 Grad lässt sie nun trippeln wie hoch nervöse Rennpferde. Die Kraft muss raus, und wenn das nur durch vollkommen sinnfreies Rennen passiert. Dann bringt Hudsons enormer Spieltrieb sogar Danny auf die Beine. Zum Glück, denn er war schon dazu übergegangen, wir auf jedwedem Spaziergang dauerhaft in die Knie zu atmen. Im kühlen Wind gibt er endlich wieder richtig Gas, auch dank des sandfarbenen Halbstarken, der ihn unermüdlich zum Laufen anstachelt.

Die Bluna Boys – Respekt und Glück

Sogar Mono kann plötzlich von seinen geliebten Mäusen ablassen und eine gepflegte Runde drehen. Er hat ganz offensichtlich großen Spaß daran, mit dem Zwerg zu rennen und ihm gleichzeit mal kurz die Ohren zurecht zu rücken. Zu dritt spielen sie nie. Hier gibt es nur entweder oder, denn sobald Mono aufdreht, zieht sich Danny zurück. Sein Respekt vor dem Chef ist einfach zu groß.

Ich sitze dann ganz still mit der Kamera in der Wiese und grinse im Kreis. Die Lebenslust und die Kraft der drei verrückten Whippets besiegt in solchen Momenten alles. Sie sind explosiv, wild, urkomisch, kopflos, wahnsinnig, akrobatisch. Und dabei sie haben keine blasse Ahnung, wie glücklich sie mich machen.

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