Author

Karla Schwede

Browsing
Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

Nun ist sie da die neue Canon EOS R und ich werde etwas unruhig. Denn weitläufige Ausflüge sind unter der Knute von Sturmtief Eberhard in diesen Tagen einfach nicht zu machen. Ich gebe zwar fast alles, wenn ich unbedingt fotografieren will, aber von einem Baum erschlagen lasse ich mich dann doch ungern. Es gab zwischendurch zum Glück ein paar trockene Stunden, so dass ich dann doch einige Schüsse draußen machen konnte, einfach um ein Gefühl…

Danny, Enjoy The Silence of Little Goblin, hat das Rudel verlassen. Seit nun mehr als drei Monaten lebt er so, wie es ihm zu einem Besseren gereicht. Ganz ohne Stress und ganz ohne Verwirrung. Es ist mir unendlich schwer gefallen, für ihn ein neues Zuhause zu suchen, aber es musste sein. Unser Leben ist geprägt von Entscheidungen. Minütlich, ja sekündlich müssen wir Entscheidungen treffen, die ganz banal unseren Alltag strukturieren und nicht selten lebensrettend sind.…

Im Kegel der Taschenlampe tat sich ein elegantes, von zwei großen, steinernen Hunden bewachtes Portal auf. Ein Kollege winkte Bruegel und Cocky zu sich. „Geht direkt durch in den Salon! Die Fotografen waren schon da.“ „Oh, wir haben einen Salon.“, mokierte sich Bruegel. „Ich habe nur ein schlichtes Wohnzimmer.“ „Peter, du hast einen Raum, den dein Vermieter Wohnzimmer nennt.“ Cocky war erstaunlich gut drauf. Im Zentrum des großen Raums auf einem dicken, sehr starkfarbigen Teppich…

Wir schreiben viel über unsere Hunde. Wir schreiben darüber, was sie mögen oder auch nicht, was sie tun oder was sie gerade nicht tun wollen. Wir schreiben, wie schön, süß, nett, verschroben, verfressen oder böse sie sind. Könnten unsere Hunde über uns schreiben, wir müssten uns ganz sicher die Augen reiben und uns fragen, ob wir tatsächlich gemeint sind. Mono der Wächter – Unter tausenden Whippets könnte ich ihn allein an seinen Ohren wiedererkennen. Als…

Der grüne Tercel schlingerte. Trotz des heißen Kaffees, den er schließlich doch bekommen hatte, war Bruegel bis auf die Knochen durchgefroren. An irgendeiner roten Ampel, er konnte sich später nicht mehr erinnern, welche es genau war, träumte er von einer heißen Dusche und einem sehr großen Glas seines Cos d’Estournel. Gerade als er zum Anfahren den ersten Gang einlegen wollte, meldete sich sein Handy mit der seidenweichen Titelmelodie seiner Lieblingsserie. Er ließ den Schalthebel los,…

Neulich beschwerte sich jemand, natürlich nicht direkt, sondern um zwei Ecken, dass ich ein Foto von Hupsi veröffentlicht hatte, auf dem er es wagt, doofe Ohren zu machen. Weder seine Züchterin, noch die Züchterin von Hudsons Vater, noch sonst wer fanden dieses Foto anrüchig. Aber von ganz außen kam: „Das muss raus aus dem Netzt. Das geht doch nicht! “ Doch das geht und erkläre jetzt mal ganz genau warum. Doofe Ohren sind Alltag. Bunter…

Seit Tagen habe ich ein paar Bilder im Kopf, die ich unbedingt machen will. Gestern, als hier das erste Mal in diesem Jahr ein bisschen Schnee liegen blieb, hatte ich endlich die Gelegenheit, sie umzusetzen. Ich bin also mit meinen 16-35er Weitwinkel, der 1D X Mark II und meinem Blitz losgezogen. Im Schnee zu fotografieren ist ja immer so eine Sache. Eine Digitalkamera wird bei so viel Weiß immer Alarm schreien und Licht wegnehmen. Denn…

Lange, lange denke ich schon immer über einen Krimi nach, der in der Windhundszene spielt. Show- und Rennszene sind gleichermaßen betroffen, die Charaktere teils tiefgründig, teils witzig, teils unendlich böse. Heute ist das erste Kapitel endlich fertig. Ich werde die Geschichte hier in Kapiteln als Fortsetzungskrimi veröffentlichen. Und ich verspreche euch, dass die Cliffhanger genauso gemein werden, wie die der spannendsten Netflix-Serien. Handlung, Charaktere und Orte sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein…

Hupsi ist verrückt nach fliegendem Spielzeug an sich und Bällen im Besonderen. Er hüpft, kläfft, jammert. Noch mal! Und nochmal! Doch ich werde mir ganz sicher keinen Balljunkie heranziehen, selbst wenn Hupsis Versessenheit manch einen Vorteil birgt. Arbeitsverweigerung versus Übermotivation Ich kenne das nur so: Ich werfe Mono den Ball ein bis zwei Mal, er rennt zwei Runden und lässt ihn dann irgendwo liegen. Als er jünger war, brachte er ihn auch vier bis fünf…

So lange ich denken kann, war Silvester für uns immer ein Spaziergang. Mono und Danny hatten noch nie Probleme mit Feuerwerk an sich und Böllern im besonderen. In den letzten Tagen allerdings empfand ich die schon lange vor Silvester zelebrierte Knallerei als einen von hirnamputierten Vollidioten inszenierten Wahnsinn. Machostyle – Polenböller und Kanonenschläge Denn hier bei uns geht es längst nicht mehr um schöne Lichter und Kinderspaß. Hier geht es nur noch um brutale Lautstärke…