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Karla Schwede

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

Dita von Teese trägt keine Schuld, aber ich habe so unfuckingfassbar die Nase voll! Mono und Hubi drehen seit mehr als vier Wochen derart hohl, dass ich keine passenden Worte finde. Sie kommen gar nicht mehr runter von ihrem Tripp, weil eine läufige Hündin nach der anderen mit purer, ganz sicher bösartiger Absicht unseren Lavendel markiert. Hubi weiß erst seit kurzem, dass er ein Mann ist. Ihm scheint allerdings ein Kugelblitz ins Hirn geschlagen zu…

Heute wird Conte del Aqua semper-crescendo aka Mono zehn Jahre alt. Wir kennen uns seitdem er 24 Stunden alt war. Das ist eine lange Zeit. Ich habe ihn aufwachsen und reifen sehen. Nun beobachte ich, wie er jeden Tag ein bisschen grauer wird. Mono und ich am Point d’Arcey in der Vendée. Das muss 2014 gewesen sein, kurz nach Mr.Clarks Tod. Mono – zeitlos distinguiert Obwohl Mono heute viel ruhiger und besonnener ist als noch…

Meine Serie „Leben im Lockdown“ ist abgeschlossen. Ich werde dieses Format aber in unregelmäßigen Abständen wieder aufnehmen, weil es mir großen Spaß macht. Heute verteilen wir unter anderem Oscars für einen Blockbuster. 23:30 Uhr – Unsere Gäste verabschieden sich. Ich nutze die Gelegenheit, gehe mit und lüfte noch einmal kurz die Hunde. Auf dem Weg um den Block denke ich, dass es uns allen gut tut, Freunde empfangen zu dürfen. Aus einem fremdem Haushalt wohlgemerkt!…

Wer hätte das gedacht? Seit ein paar Tagen beherberge ich das Canon EF 100mm 1:2,8L Macro IS USM. Blümchen, Bienchen und ich hatten nie ein inniges fotografisches Verhältnis. Tempo, Action, Getümmel waren schon immer meine Welt. Doch heute, da wir uns räumlich und vor allem sportlich beschränken müssen, dachte ich, ich versuche das mal. Es schadet schließlich nie, die eigene Komfortzone zu verlassen und etwas ganz Neues auszuprobieren. Die Blüte eines weißen Rhododendrons. Canon EOS…

6:30 Uhr – Seit Montag gilt auch hier in NRW die Maskenpflicht. Das ist nicht das Gelbe vom Ei, aber ich werde mich zwangsläufig daran gewöhnen müssen. Zum Glück habe ich liebe Freunde, die eine Nähmaschine bedienen können. Im grobmotorischen in der Erde Buddeln bin ich hingegen ganz gut. Meinen Fingernägeln macht das nichts aus, denn sie sind ohnehin nur noch Karikaturen ihrer selbst. Mein Leben lang habe ich mir die Nägel selber gemacht. Kurz…

7:00 Uhr – Es tut mir nicht gut, bis 7:00 Uhr zu schlafen, denn die erzwungene Entschleunigung betrifft mich hier zu Hause kaum. 5:30 Uhr ist perfekt. Dann kann ich in Ruhe einen Kaffe trinken, vor mich hin starren und wach werden. 7:00 Uhr ist viel zu spät. Ich hasse es, in Hetze den Tag zu beginnen. Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen Tempo, aber bitte erst dann, wenn ich klar gucken kann. Hubi macht…

(Werbung) Ist es nicht erstaunlich, wie schnell Erinnerungen verblassen. Heute Morgen gehe ich ganz selbstverständlich auf nackten Füßen in unseren Innenhof. Noch vor zwei Monaten wäre das unmöglich gewesen. Nicht nur weil es viel zu kalt war, sondern auch weil ich mich übelst auf die Nase gelegt hätte. Unser rund 100 Quadratmeter großer Hof war vor dem Einzug in unser neues Domizil viele Jahre mit Verachtung gestraft worden. Niemand hatte sich um das Holz -…

6:30 Uhr – Hubi hat seit gestern 17:30 Uhr nicht mehr gepinkelt. Jetzt liegt er eng angekuschelt unter Toms Decke und macht nicht den Eindruck, als hätte er irgendeine Not. Mono folgt mir in die Küche und dreht sofort ab in den Innenhof. Er bibbert elendig, als er wieder rein kommt und seinen Gutenmorgenkeks in Empfang nimmt. Dann verschwindet er wieder in den Tiefen unserer Bettdecken. 7:00 Uhr – Die Nacht war kalt. Ich trage…

7:00 Uhr – Die Runde mit Mono und Hubi ist schön aber ungewöhnlich kalt. Die Jungs wollen nach Hause, futtern und dann auf ihren Platz in der Sonne. 8:00 Uhr – Mir juckt es in den Fingern. Ich muss etwas tun. Nicht zu Hause. Hier gibt es genug zu werkeln. Ich muss raus. Ich muss gucken, was dieses scheiß Corona Virus mit den Menschen macht, die im Lockdown noch arbeiten. Leben im Lockdown – Donia,…

8:45 Uhr – Ich wollte noch einmal die Weite genießen, bevor der richtige, echte Lockdown kommt. Unsere Weite mit Mono und Hubi darin ausgelassen spielend. Wild und schön wie sie sind. Ich stand dort oben und ließ mir die kühle Luft ums Gesicht streichen. Der kleine Teich ist schon kleiner als noch vor ein paar Tagen, dachte ich. Nach den trockenen Sommern braucht der Boden dringend Wasser, dachte ich. Plötzlich kam mir alles fürchterlich unwirklich…