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Die unheimliche Welt der Bekloppten und Bescheuerten


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Bekloppt und bescheuert meine ich keinesfalls böse. Ganz im Gegenteil. Wären unsere Whippets nicht manchmal bekloppt und bescheuert, dann könnte man sie ja kaum aushalten. Dann wären sie nur freundlich, ruhig, sanft und kuschelig. Auf die Dauer wäre das entsetzlich langweilig. Deshalb liebe ist diese wilde, vollkommen durchgeknallte Seite an ihnen.

Gestern war plötzlich Frühling. Irgendjemand hat nur für uns den kalten Wind ausgeknipst. Als wäre die vergleichsweise laue Luft eine Art Naturdoping, brach auf unserem riesigen Privatspielplatz die Hölle los. Mono ist weiser geworden und hält sich meistens aus dem wilden Weibergerenne heraus. Dann geht er mit Lianes Dotti auf Mäusesuche. Danny wirft sich immer mitten ‚rein. Seine beinharten Spiele mit Schwester Turtle dürften für Außenstehende Herzinfarktpotenziel haben. Aber wer Whippets kennt weiß, dass schon das Junggemüse sehr viel heiße Luft produzieren kann. Außerdem ist Turtle eher hart im nehmen bzw. geben. Mit ihrer Mutter ist sie alles andere als zimperlich und ich wundere mich jedes Mal, dass Ivy großzügig darauf verzichtet, ihrer Tochter mal kräftig den blonden Popo zu versohlen (siehe Titelbild).

Danny und seine Schwester Turtle, Estelle of Little Gobelin.

Erst wenn ein bisschen Dampf ‚raus ist, mischt sich Mono ein und macht kurz und knapp deutlich, dass er der unangefochten Schnellste auf der Halde ist. Ist er ohne Zweifel. Aber Ivy ist immer nur ganz knapp hinter ihm. Ich habe sie schon so oft zusammen laufen sehen, aber ich bin jedes einzelne Mal vor Begeisterung kaum zu halten. Beim nächsten Mal sollte ich aber vor lauter Faszination nicht vergessen, den kleinen Lock-Schieber an der Dicken festzusetzen, damit ich nicht immer  – ohne es zu merken  – die Blende von 4,0 auf 2,8 verdüddel. Bei dem wirbelnden Haufen türmt sich der Ausschuss dann nämlich zu kleinen Hügelchen auf.

Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

3 Comments

  1. Das sind unglaublich gute Bilder. Boa. Die Ohrenzwicker…. hihi.
    Viele Grüsse Sebastian

  2. Huhu Karla,
    wie immer toll geschrieben.
    Das fehlende (oder spärliche) Unterfell bei Whippets hat da einen entscheidenden Vorteil: Mit der Wetteränderung auf „warm“ kommen sie super klar. Sie sind plötzlich einigermaßen gut angepasst an die Temperatur. Coffee (mit seinem langen Fell und ordentlich Unterwolle) hatte dagegen gestern so einige Problemchen, die Temperaturen beim wilden Spiel zu halten. Er musste ungewöhnlich viele kurze Pausen einlegen, verlegte das Spiel überwiegend in schattige Bereiche oder an den Teich und legte sich gern in die klate Erde. Er hatte zwar Spaß, aber sein langes Fell (was er ja vorher noch gut brauchen konnte) hat ihn etwas eingeschränkt.
    Wie immer beeindruckende Bilder!
    Kim & Coffee

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