Fast täglich

Blitz Birnen – oder der Dreck unter den Fingernägeln


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So, jetzt habe ich einen Blitz. Tom konnte wohl mein Genöle endgültig nicht mehr hören: „Hmm, ich brauche einen Blitz, aber ich brauche ihn nicht so oft. Aber ich brauche einen. Dringend! Zumindest neulich hätte ich dringend einen gebraucht.“

Ich kann verstehen, dass selbst ein Mann mit Nerven aus Stahl irgendwann den Papp auf hat und loszieht, einen Blitz zu kaufen, damit das Gejammer endlich ein Ende hat. In den letzten Wochen hatte ich mich unsterblich in den Profoto A1 verliebt. Seine Bedienung soll angeblich für Doofe sein und seine Resultate Weltklasse. Das schreiben zumindest alle. Ich war sogar schon so weit, seinen sehr sportlichen Preis klaglos hinzunehmen. Doch das gute Stück ist, ich muss fast sagen zum Glück, aktuell nicht zu kriegen. Drei Monate Lieferzeit? Diese Schweden dort (also nicht wir) können ihren Winterschlaf ja gerne machen, aber Warten kommt in meinem Strickmuster nicht vor. Zumindest nicht in Bezug auf Technik.

Aufgeblitzt - der Dreck unter den Fingernägeln
Wer ständig in seinen Taschen nach Futterbrocken wühlt, weiß wie Fingernägel aussehen können. Aber zum Glück gibt es ja Wasser und Seife. Die Schärfe und Detailtiefe dieses Fotos hat mich übrigens total vom Hocker gehauen. Canon EOS 5Ds R, Canon EF 16-35mm 1:2,8L III USM, 1/100 sek, ISO 100, f/5,6 , Canon Speedlite 430EX III-RT

Und es wurde Licht

Als ich das Paket unter unserem Weihnachtsbaum her zog und Toms Grinsen sah, hatte ich keine Ahnung, was ich auspacken würde. Als ich nach ein paar Sekunden den Canon Speedlite 430EX III-RT in den Fingern hielt, habe ich mich gefreut wie eine Fünfjährige.

Am nächsten Morgen um 6:00 Uhr hatte ich längst den Aufsteckblitz und sein Zubehör ausgepackt, ihn auf die 5Ds R geschraubt und mir die grundlegenden Einstellungen zu Gemüte geführt. Jungs! Rausgehen! In diesen frühen Morgenstunden haben Danny und Mono generell nur wenig Verständnis für kreative Schübe, beugen sich aber dann notgedrungen. Schließlich wissen sie, dass im Zweifelsfall Spaß droht. Und Futter.

Angesichts der Fotos denkt bitte nicht, ich würde mich nun in die unendliche Reihe futterwerfender Fotografen einreihen. Das Thema habe ich für mich schon vor vier Jahren durchgearbeitet und wenig Interesse daran, es auszuweiten. Allerdings kann ich mit dem Vorfrühstück meine Hunde in kompletter Dunkelheit sehr gut bei Laune halten und gleichzeitig testen, wie gut Kamera und Blitz zusammenarbeiten. Das klappt offenbar sehr gut und Spaß hatten wir auch.

In den nächsten Monaten werde ich über meine Erfahrungen mit dem 430EX III-RT berichten. Also, stay tuned.

Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

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