Ein frohes, neues Jahr 2018 euch allen! Kaum zu glauben, dass wir schon wieder einen ersten Januar haben. Heute hat ein neues Jahr seinen Anfang genommen und ich muss mich wieder umgewöhnen. Nicht 2017 sondern 2018. Es wird eine Weile brauchen, bis meine Synapsen das ruckelfrei an die Tastatur weitergeben können.

Erfolgreich, spannend, traurig
2017 war für mich ein sehr erfolgreiches und spannendes, aber auch sehr trauriges Jahr. Deshalb wird es für immer einen festen Platz in meinen Erinnerungen haben. Als ich gestern Abend mit der Kamera auf die Straße ging, hoffte ich, die Nacht würde nie zu Ende gehen. Denn mit der Geburt des Jahres 2018 muss ich von heute an im letzten Jahr oder letztes Jahr sagen, wenn ich über Ereignisse spreche, die nur wenige Tage oder gerade ein paar Wochen her sind.
Als schwebte die Lenorfrau ständig über mir “ … nicht dieses, nein, letztes Jahr ..!“ Sie möge sich hiermit amtlich gewatscht fühlen. Denn wie viele Gefühle kann ein Mensch überhaupt gleichzeitig empfinden. Im Grunde müsste ich durchdrehen, würde nicht von Moment zu Moment, das eine Gefühl das andere verdrängen. Stolz, Freude, Mitgefühl, Ehrgeiz, Tatendrang, Wut, Trauer. Im Minutentakt.

Das Jahr 2017 widme ich meinem Vater. In der Nacht von 14. auf den 15.November 2017 ist er im Alter von 78 Jahren gestorben. Weil er mein Vater war, bin ich heute das, was ich bin. Obwohl er Händel durchaus mochte, gibt es hier kein pompöses Feuerwerk in Begleitung der Feuerwerksmusik über dem obligatorischen Barockschloss, sondern die Knallfrösche der italienischen Dame aus der Nachbarschaft. Unter strenger Aufsicht durften ihre drei Töchter sie anzünden und werfen. Nach jeder Explosion schauten sie erwartungsvoll auf das Display meiner Kamera. Das ist ein kleiner Käfer, ein Tiefseefisch, ein Monster im All! Papa, das hätte dir gefallen.


















