Autor: Karla Schwede

  • Flashback – Moment mal!

    Flashback – Moment mal!

    Die Rubrik „Flashback“ hatte ich eigentlich zu meinen „Fotos des Tages“ sortiert. Nun mache ich kurzer Hand doch eine eigene Rubrik daraus. Denn an vielen der älteren Bilder hängen witzige Geschichten, die ich nicht versanden lassen möchte, selbst wenn die Qualität der Fotos manchmal zu wünschen übrig lässt.

    Über das Titelbild bin ich bei der Durchsicht der Bilder von 2010 gestolpert. Mono war gerade drei Monate alt und Mr.Clark zunächst not amused. Er hatte es sich in seinem Leben als Einzelhund bequem gemacht. Als wir ihm den wilden Zwerg vor die Nase setzten, dachte er wohl:“Oh nein, jetzt haben die sich einen Hund angeschafft!“, ganz in der Gewissheit, eine Art Mensch zu sein.

    Sein Napf, sein Sofa, sein Alles! Mr.Clarks Blick sprach Bände:“Moment mal! Das soll jetzt nicht hierbleiben, oder? Schafft das ‚raus!“ Aus war es mit der friedlichen Einzelwhippet-Ruhe.

    Mono und Mr.Clark am 01.Oktober 2010
    Unscharf aber bezeichnend – Mono und Mr.Clark am 01.Oktober 2010

    Da Mono seine neugierige Nase in ausnahmslos alles steckt, kam Mr.Clark mit der Erzieherei kaum nach. In den ersten Tagen scheppert es mehrfach und kräftig, doch dann ordnete sich das Chaos ein wenig. Als wäre bei Mr.Clark ein Bit gekippt, durfte Mono sich dann so ziehmlich alles leisten, was ein Welpe sich zu leisten traut. Ständig hingen die kleinen, spitzen Milchzähne in Mr.Clarks Hals. Die Schwarznase tobte auf ihm herum, jagde ihn und sprang ihn an, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.

    Denn Mono hatte sehr schnell spitz, dass Mr.Clark zwar lautstark warnte, aber nie ernsthaft böse wurde und so hatte der Kleine einen Persilschein fürs Chef-Bashing. In vielen Momenten wusste sich Mr.Clark nicht mehr zu helfen, so dass wir einschreiten mussten, um Mono zur Raison zu bringen.

    Rüdenharmonie  - Mono und Mr.Clark im April 2013
    Rüdenharmonie – Mono und Mr.Clark im April 2013

    So unterschiedlich ihre Charaktere sind, so viel Luft lassen sie sich heute gegenseitig. Obwohl ich nach wie vor das Gefühl habe, dass Mono auf seine sehr spezielle, sanfte Art Mr.Clark nicht angemessen ernst nimmt.

  • Der afrikanische Cousin

    Der afrikanische Cousin

    Ich bin nicht die Erste, die sich an dieser Theorie versucht. Sicher sein kann man sich wohl nie, doch die Ähnlichkeit zwischen den kleinen Mangusten und den Whippets ist so frappierend, dass eine Verbindung bestehen muss. Also behaupte ich, dass sich vor etwa 10.000 Jahren eine Kolonie von Erdmännchen auf die Wanderschaft machte.

    Es zog sie stetig in den Norden und sie ließen sich dort nieder, wo sie genug Futter fanden. Da sie dort die einzige Erdmännchenkolonie waren, mussten sie keine Futterrivalen fürchten, fraßen sich rund und wurden von Generation zu Generation größer. Ihr freundliches, soziales aber auch überaus opportunistisches und berechnendes Wesen trug dazu bei, dass sie schnell Kontak zu Menschen fanden. Im Schutze der Dorfgemeinschaft ging es ihnen prächtig und sie wuchsen weiter. Hin und wieder gingen sie für die Menschen auf die Jagd … und nun haben wir sie an der Backe.

  • Streamline – Zurück in die 30er

    Streamline – Zurück in die 30er

    Als sich dieses Foto vor meinen Augen aufbaute, war ich begeistert. Bisher habe ich Barsois immer mit einem gewissen Argwohn betrachtet, aber dieser Kopf fasziniert mich. Er nimmt mich mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Denn jedes Mal, wenn ich ihn ansehe, muss ich an Ilustrationen aus dem Art Déco denken. Unglaublich elegant, sehr klar und grafisch zugleich – der Kopf von Ischyma Primus könnte ohne weiteres in einem Buch zur Stromlinienform abgebildet sein, das ich seit Jahren hüte wie einen Schatz.

    Was bei einem Windhund logisch erscheint, war in den 30er Jahren eine Mode. Die Streamline erfuhr einen gestalterischen Hype, der weit über ihre Nützlichkeit hinaus ging. Autos, Züge, Flugzeuge erschienen in der schnittigen Tropfenform, die der Luft, wie man damals dachte, den geringsten Widerstand bieten würde. Was in der Fortbewegung logisch ist, setzte sich schnell im Design von Alltagsgegenständen vollkommen unlogisch fort. Ein Bügeleisen, eine Teekanne, eine Kommode oder ein Wolkenkratzer mussten sich nicht schnell von A nach B bewegen, sahen aber so aus, als könnten sie.

    Dieser Barsoikopf hat natürlich keine Tropfenform. Würde aber seine Form nicht schon seit Jahrhunderten seiner Funktion folgen, könnte er glatt ein Erfindung dieser Zeit sein.

  • Im Fadenkreuz der Ermittler

    Im Fadenkreuz der Ermittler

    Gerade habe ich meine neuen Visitenkarten ins Klo gespült. Vielleicht hätte ich sie besser verbrennen sollen, denn sie sind lackiert. Nun schwimmen sie in der Kanalisation ganz oben und es ist nur eine Frage der Zeit, wann ein emsiger Ermittler sie finden wird.

    Er wird zum Telefon greifen und ein paar Minuten später wird ein SEK mit einem Durchsuchungsbefehl vor unserer Tür stehen. Das krempelt dann unser Hab und Gut auf links auf der Suche nach Beweismitteln, auf denen ich mit einem Doktor protze, den ich nicht durch wissenschaftliche Arbeit erlangt, sondern für ein paar Dollar in einer Bananenrepublik oder bei einer dubiosen US-amerikanischen Freikirche käuflich erworben habe. Genau wie sie es bei der Dortmunder Bloggerin Eva Ihnenfeldt getan haben.

    Ein kleiner, ironischer Text über käufliche Ehrendoktortitel brachte ihr nämlich eine Hausdurchsuchung ein. Die wurde aber nicht etwa von den Dortmunder Behörden eingeleitete, sondern aus dem schönen Lübeck sozusagen ferngesteuert. Dort ist nämlich ein Mensch verbissen damit beschäftigt, die Verkäufer von fragwürdigen Meritenkürzeln dingfest zu machen. Allerdings scheint ihm beim Stochern im Sumpf der Profilneurotiker sein Sinn für Ironie komplett verloren gegangen zu sein.

    Wenn nun dieser ermittelnde Beamte wirklich derart humorbefreit ist, habe ich ein echtes Problem. Denn meinen Doctor vor dem Speed habe ich noch nicht einmal gekauft. Ich habe ihn mir einfach nur ausgedacht. Ist das jetzt schlimmer? Ich weiß es nicht. Noch nicht. Wenn hier also demnächst zappenduster ist, dann sitzt der Blog kurzfristig in U-Haft.

  • CAC Ostercappeln – Wo die Hasen guten Morgen sagen

    CAC Ostercappeln – Wo die Hasen guten Morgen sagen

    Fährt man morgens so gegen 8:30 Uhr die sonnenbeschienenen Landstraße von der Autobahn in Richtung Ostercappeln, möchte man gleich das Scheckbuch zücken und ein Häuschen kaufen. Doch der zweite Blick auf die Idylle bereitet dem Windhundbesitzer schlagartig heftige Kopfschmerzen. Denn hundegroße Hasen und zarte Rehlein scheinen sich dort ebenso wohl zu fühlen, wie der geneigte Aussteller, der noch ein bisschen schlaftrunken den Platz des O.W.R.V ansteuert.

    Kalt war es. Verdorrich, und wir dachten, das hätten wir überstanden. Zudem verdunkelte sich der am frühen Morgen noch strahlende Himmel. Ein Richter war kurzfristig abgesprungen, so dass Ingrid Krah-Heiermann und Björn Fritz die Ehre hatten, sich alle gemeldeten Hunde teilen zu müssen. Das waren rund 80 für jeden, also kein Pappenstiel.

    Jgd-BOB Sylvianne's Morphin, CAC Ostercappeln am 20.April 2013, Richter Björn Fritz /DE
    Jgd-BOB Sylvianne’s Morphin, CAC Ostercappeln am 20.April 2013, Richter Björn Fritz /DE, hier im BIS-Ring

    Die bibbernden Windspiele wurden vorgezogen, so dass die Whippets noch länger warten musste, als sie es ohnehin schon immer müssen. Als würden die nicht frieren. Immerhin konnte die Veteranenklasse der Rüden gegen 12:30 Uhr starten. Das war ganz schön lang für alle, die ihre Hunde artig bis 9:00 Uhr angemeldet hatten. Insbesondere bei vier bis acht Grad und kaltem Wind.

    Björn Fritz richtete sehr ruhig und freundlich. Ebenso wie Ingela Kyrklund vor zwei Wochen in Köln achtete er sehr auf das Gangwerk. Das amerikanische Marmorküchlein Xiomara Sorry For Party Rockin‘ (Titelbild) bekam dann auch flugs das Jugend-CAC der Rüden. Die Zwischenklasse ging an Last Superman of Gentle Mind, bei den Gebrauchten war Sylvianne’s Heartbreaker allein im Ring.

    Conte del Aque semper-crescendo
    Mono, Conte del Aque semper-crescendo, erhielt von Björn Fitz das Reserve-CAC im Stechen gegen Last Superman of Gentle Mind (Zwischenklasse) und Sylvianne’s Heartbreaker (Gebrauchshundeklasse).

    Mono belegte hinter Shiny Sensation’s Dawning Sun das V2 in der Offenen Klasse. Ich glaube nicht, dass Herrn Fritz in dem Moment klar war, dass er zwei Halbbrüder auf V1 und V2 platziert hatte. Denn Miran und Mono sind beide Söhne von Multi Ch. Boxing Helena’s Imenitni. Das wird Bart Scheerens freuen. Und mich natürlich auch, denn nachdem der eine Paxie-Sohn – nämlich Miran – (leider kein Foto) das CAC bekommen hatte, erhielt der andere Paxie-Sohn – nämlich Mono – das Reserve-CAC.

    Das CAC der Hündinnen und auch später das BOB ging an Yeunesse vom Kleinen Berg. Die Ergebnisse sind noch nicht online, aber ich denke, das wird nicht mehr lange dauern. Weil ich selber mit Handlen beschäftigt war, konnte ich nicht sehr viele Fotos von den Whippets machen, für ein paar hat die Zeit aber gereicht.

    Ich muss hier noch einmal ganz offiziell und lobend den wunderbaren Mandarinenkuchen erwähnen, den der ausrichtende Verein kredenzt hat. Doch sogar der ist mit fast im Halse stecken geblieben, als eine wirklich mächtige Dogge eine Frau angriff und im Gesicht verletzte. Einen Krankenwagen und die Polizei will wohl niemand bei einer im Grunde gelungenen Ausstellung sehen. Ich hoffe, dass sich alles geklärt hat und wünsche gute Besserung. (Sollte sich der Vorfall anders zugetragen haben, dann bitte ich um Aufklärung. Ich schildere hier nur meinen Eindruck.)

    Bitte respektiert das Copyright. Wer Interesse an einem der Bilder hat, der nehme bitte Kontakt mit mir auf. Please respect the copyright. If you are interested in one my pictures, please contact me.

  • Mono gewinnt das Reserve-CAC in Ostercapplen

    Mono gewinnt das Reserve-CAC in Ostercappeln
    Mono, Conte del Aqua semper-crescendo, erhielt am 20.April 2013 in Ostercappeln unter dem Richter Björn Fritz/DE das Reserve-CAC. Den Bericht und die Fotos gibt es morgen.
  • Sie fliegen wieder

    Sie fliegen wieder

    Ich glaube, ich hole doch den Sprühkleber ‚raus. Trotz regelmäßiger Massage mit dem Gummistriegel haaren Mono und Mr.Clark wie räudige Wombats. Egal wo ich gehe oder stehe weht der weiße Pelz umher.

    Teppiche, das Sofa, die Autokissen – die Jungs müssten eigentlich komplett nackt sein. Eben habe ich ein Hundehaar von einer nagelneuen Kontaktlinse gefummelt. Schwarze Pullover oder T-Shirts sind gestrichen. Meine Jeans kommen sogar mit ein paar Haaren daran aus der Waschmaschine.

    Mr.Clark haart
    Fellwechsel – Möge der Frühling schnell in den Sommer übergehen.

    Hier schleichen sich des nachts keine fremden Hunde ein, die heimtückisch ihre Haare hinterlassen. Wir haben nur die beiden Whippets und die sind schwerstens verdächtig. Derjenige, der sich das lächerliche Märchen über die niemals haarenden Wunderhunde ausgedacht hat, der möge also mal kurz vorbeischauen. Und alle anderen, die auf ihren Webseiten einen Whippet nach wie vor als nicht haarend bezeichnen auch. Ich gebe an der Tür Pinzetten aus.

  • Brothers in crime

    Brothers in crime

    Hier im Ruhrgebiet hat man es ja mit den Fällen nicht so. Dem, den, wessen, dessen, Akkusativ, Dativ – alles eine Sauce. Das gehört zum typischen Dialekt und macht den Charm unserer Metropole aus. Doch es tut auch weh. Ganz besonders morgens um 7:00 Uhr, wenn ein Spaziergang an der frischen Frühlingsluft eigentlich die Hunde und den eigenen Kopf ganz entspannt lüften soll.

    Mono und Mr.Clark dümpelten schon länger durch ihre Morgenrunde. Mono hinterließ einen mikrobengroßen Tropfen Urin an einem großen, unansehnlichen Betonpflanzkübel, in dem ein vom Winter noch schwer gebeuteltes Gewächs vor sich hin vegitierte. Von den Kübeln stehen an der Straße derer fünf oder sechs. Die Stadt hat sie offenbar installiert, damit dort niemand auf dem Bürgersteig parken kann. Keine kostbaren, privaten Terracotta-Importe selbstredend, sondern das Stadtbild verhässlichende Unaussprechlichkeiten.

    Mono markierte also eher symbolisch, als aus einem BMW-Touring eine unangenehme Frauenstimme die Stille durchschnitt.

    Sie: Muss datt sein?

    Ich: Äh, was jetzt?

    Sie: Muss datt sein, datt Ihr Hund an dem Busch pinkelt?

    IchBitte? (Das passt immer und verschafft Zeit.)

    Sie: Ja, muss datt sein, datt Ihr Hund an dem Busch da pinkelt? Der hat doch gerade das Bein gehoben!

    Ich: An deeeeem da? Ich zeigte auf den Kübel und konnte mir das Lachen kaum verkneifen.

    Sie: Ja an deeeeem da. Haben Sie watt anne Ohren?

    Ich lachend: Beides Jaaaaa!

    Sie stutzt kurz: Jaaaa, ich kann Sie auch anzeigen!

    Ich: Tun Sie das! Brauchen Sie meine Adresse, oder wollen Sie Anzeige gegen Unbekannt erstatten?

    Als wollte Mr.Clark seinem und Monos Anspruch auf freies Markieren nochmals Nachdruck verleihen, ließ er am letzten der Klötze trotzig laufen. Böser Hund!

    Klapp! Mund zu, Autotür zu und weg war sie. Köstlich.

    Während unseres späteren Haldenflitzes durften wir uns dann frei machen von Grammatik, von Betonpflanzkübeln, BMW-Tourings und vor allem von keifende Tanten mit einem unangenehmen Fimmel. Pinkeln, Wälzen, Buddeln wo das Herz begehrt. Natürlich nur die Jungs. Ich beschränkte mich ausnahmsweise aufs Fotografieren.

  • Watteweiches Welpenupdate

    Watteweiches Welpenupdate

    Langsam aber sicher kommt Bewegung in die Vierergang bei semper-crescendo. Die Welpen von Eve und Mono sind nun fast drei Wochen alt und balgen sich schon durch die Wurfkiste.

    In der kurzen Zeit sind sie noch heller geworden, als ich erwartete hatte. Pudrig sandfarben, deutlich heller, als Mono in dem Alter war, mit einem ganz zarten, schwarzen Überflug. Seit gestern muss ich immer an eine Hündin denken, die ein farbliches Vorbild für die Kleinen sein könnte. Die US-amerikanische Championesse Cherché Bearfoot Hooker gezüchtet von Chris Durance-Watkins und Chrystal McNulty hat die gleiche schwarze Maske und die leicht schwarz überzogenen Ohren. Eine wunderschöne Hündin wie ich finde.

  • Die Inspiration lauert überall

    Die Inspiration lauert überall

    Sie gehören untrennbar zusammen – schnelle Autos und schöne Frauen. Die Gestalter der Plakate der größten Oldtimer Messe der Welt haben dieses Prinzip über die letzten Jahre immer beherzigt. Zum 25. Jubiläum der Techno Classica gesellen sich erstmalig zwei weiße Greyhounds zu einer feengleichen Dame und einem der schönsten Autos der Welt: Dem Talbot Lago Goutte d’Eau von Figoni et Falaschi.

    Nun bilde ich mir ein, dass die SIHA sich von Mono und Mr.Clark hat inspirieren lassen. Natürlich kann ich auf einem furchtbar morschen Holzweg wandeln, doch noch im letzten November erlebte ich eine Szene, die meine Vermutung nicht ganz so absurd erscheinen lässt.

    Techno Classica 2013
    Veranstaltungsplakat TECHNO CLASSICA ESSEN 2013
    in Zusammenarbeit mit SIHA und Alfredo del la Maria.
    copyright: SIHA

    Im hoch über dem Baldeneysee gelegenen Jagdhaus Schellenberg luden die Organisatoren der Motorshow zur Pressekonferenz. Anwesend waren ebenfalls die Köpfe der Techno Classica, da sie den Classic & Prestige Salon vorstellten, der im Rahmen der Motorshow stattfindet.

    Ich kenne die traumhafte Lage des Restaurants, verband also die Pflicht mit dem Spaß und nahm Mono und Mr.Clark mit. Nachdem ich meine Infos und ein paar Fotos zusammen hatte, holte ich sie aus dem Auto, um mit ihnen einen ausgiebigen Spaziergang zu machen.

    Der vor dem Schloss präsentierte Allard K2 V8 von 1952 faszinierte mich aber so sehr, dass ich mit den Jungs im Schlepptau doch noch schnell ein paar Fotos machte. Die Herren, die die Pressekonferenz gegeben hatten, standen mittlerweile draußen und ergingen sich in Fachsimpeleien. „Mann, die Hunde passen aber toll zu dem Auto! Schön sind die!“ Nach dem üblichen Smalltalk über Windhunde und ihre Ausstrahlung machte ich mich dann endlich zu unserem Waldspaziergang auf.

    Haben sich die Herrscher über das kostbare Blech tatsächlich von meinen beiden verrückten Whippets inspirieren lassen, dann freue ich mich sehr darüber. Wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm.