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Dita von Teese trägt keine Schuld, aber ich habe so unfuckingfassbar die Nase voll! Mono und Hubi drehen seit mehr als vier Wochen derart hohl, dass ich keine passenden Worte finde. Sie kommen gar nicht mehr runter von ihrem Tripp, weil eine läufige Hündin nach der anderen mit purer, ganz sicher bösartiger Absicht unseren Lavendel markiert. Hubi weiß erst seit kurzem, dass er ein Mann ist. Ihm scheint allerdings ein Kugelblitz ins Hirn geschlagen zu…

Meine Serie „Leben im Lockdown“ ist abgeschlossen. Ich werde dieses Format aber in unregelmäßigen Abständen wieder aufnehmen, weil es mir großen Spaß macht. Heute verteilen wir unter anderem Oscars für einen Blockbuster. 23:30 Uhr – Unsere Gäste verabschieden sich. Ich nutze die Gelegenheit, gehe mit und lüfte noch einmal kurz die Hunde. Auf dem Weg um den Block denke ich, dass es uns allen gut tut, Freunde empfangen zu dürfen. Aus einem fremdem Haushalt wohlgemerkt!…

Der Wind ist kalt. Sturmtief Sabine hat sich zwar gerade nach Süden verzogen, doch ihre Ausläufer sind schneidender, als Madame selbst es war. Hudson trippelt neben mir. Er erwartet einen Ball, von dem er noch nicht weiß, dass ich ihn nicht habe. Mono stromert zufrieden vor mir her. Fünf Mal muss ich Hubi vorschicken. Kein Ball heute. Es geht auch ohne. Lauf einfach! Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen…

Hudson hat einen Bremsplatten – Whippets brauchen ihr Leben lang eine gewissenhafte Krallenpflege. Das ist nicht neu. Manch einer lässt seinen Hunden ihre Spikes etwas länger wachsen, andere kappen sie sehr kurz. Gepflegt und kurz ist also eine Ermessensfrage. Doch zu kurz, gerade hinten, ist auch nicht gut. Das mussten Hudson und ich gestern lernen. Monos und Hudson Krallen sind ein Mal in der Woche dran. Sie sind nicht begeistert, wenn ich den Dremel auspacke,…

Endlich steigen die Temperaturen. Die Beutegreifer können wieder planschen und ihrem Lieblingsspiel nachgehen. Und endlich haben wir wieder Wasser, Licht und Chaos. Ich liebe diese Kombination aus Unwägbarkeiten. Denn ich kann mich zwar technisch vorbereiten, doch was schließlich an Fotos von sechs durch Tümpel rasenden Whippets kleben bleibt, ist absolut nicht vorhersehbar. Wasserwände und stille Schönheiten Einerseits gibt es diese stillen Schönheiten, wie die perfekten Ringe, die sich unter Hupsis Pfoten auf dem Wasser bilden.…

Ich bin sicher, jeder Mensch auf der Welt oder zumindest jeder Hundehalter der Welt hat diesen Weg. Er hat den einen Weg, der höchstes Glück und puren Horror auf überaus nervenaufreibende Weise verbindet. Unser Weg führt von einem kleinen Parkplatz geradeaus hoch auf unsere Lieblingshalde. Ziehe ich den Schlüssel aus dem Schloss unseres Whippetmobils, dann weiß schon in etwa, was uns erwartet. Wir kennen uns hier. Die wenigen Autos sortiere ich in Töpfe. Der eine…

Wir schreiben viel über unsere Hunde. Wir schreiben darüber, was sie mögen oder auch nicht, was sie tun oder was sie gerade nicht tun wollen. Wir schreiben, wie schön, süß, nett, verschroben, verfressen oder böse sie sind. Könnten unsere Hunde über uns schreiben, wir müssten uns ganz sicher die Augen reiben und uns fragen, ob wir tatsächlich gemeint sind. Mono der Wächter – Unter tausenden Whippets könnte ich ihn allein an seinen Ohren wiedererkennen. Als…

Hupsi ist verrückt nach fliegendem Spielzeug an sich und Bällen im Besonderen. Er hüpft, kläfft, jammert. Noch mal! Und nochmal! Doch ich werde mir ganz sicher keinen Balljunkie heranziehen, selbst wenn Hupsis Versessenheit manch einen Vorteil birgt. Arbeitsverweigerung versus Übermotivation Ich kenne das nur so: Ich werfe Mono den Ball ein bis zwei Mal, er rennt zwei Runden und lässt ihn dann irgendwo liegen. Als er jünger war, brachte er ihn auch vier bis fünf…

Morgens um 6:00 Uhr sah es noch so aus, als könnte das ein echter Schneetag werden. Die Hunde trippelten wie nervöse Vollblüter auf den paar Flocken, die in der Nacht gefallen waren. Gleich!  Ein halbes Frühstück und etwa drei Stunden später empfing uns unsere Halde allerdings nicht in dem erwarteten Weiß, sondern in Grünweißgesprenkelt. Nur auf den gefrorenen Wegen hatten ein paar wenige Flocken den Sonnenaufgang überlebt. Danny wartet und hofft, dass seine Ohren trocken bleiben. Es…