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Fast täglich

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Menschen können so entsetzlich oberflächlich sein. Judge a book by it’s cover ist das Standard-Programm. Das gilt auch oft für mich, denn ich kann mich nicht von gewissen Vorlieben bzw. Abneigungen frei sprechen. Ein gepflegter Mensch ist meinem Auge lieber, als die Flodder-Abteilung. Doch wie weit die allgemeine Vorurteilsschere auseinander gehen kann, erlebe ich täglich, wenn ich die beiden Whippet-Jungs im Schlepptau habe.

Die Zeiten, in denen die Menschen im Ruhrgebiet vom Rest Deutschlands als Schachties beschimpft wurden, sind schon lange vorbei. Die Zechen liegen still, ihre Architektur ist Weltkulturerbe und auf den einst so hässlichen Abraumhalden wuchern nun Landschaftschutzgebiete. Glück für uns, denn unsere Halden wollen wir gegen nichts auf der Welt tauschen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass das Ozonloch, die Erderwärmung, Konservierungsstoffe und die Strahlung aus dem All viel mehr auf der Erde anrichten werden, als wir heute überhaupt erahnen können. In unseren Mikrokosmen können wir allerdings schon jetzt kleine, aber sehr dramatische Veränderungen beobachten, die auf eine großen Wandel im Gleichgewicht der Natur hinweisen.

… Bienchen summ herum! Doch bitte nicht um den Hund, der bis heute noch nicht verstanden hat, dass nicht alle Brummviecher so nett sind, wie die kleine Maja. Mr.Clark musste schon mehrfach spüren, wie nachdrücklich sie Rache nehmen können.

Was täte ich ohne unsere tolle Einkaufsstraße? Was würde mir alles entgehen? 1-Euro-Shops, Trauben von blutjungen Modeopfern vor Primark, Gerd’s Waffeln und viele, kleine Flexileinen-Terroristen. Mono und Mr.Clark gehen selten mit. Doch manchmal sind sie zufällig gerade dabei.

Nass ist nicht gleich nass! Zumindest nicht für Whippets. Es gibt verschiedene Sorten des Nass-Werdens und natürlich auch dessen krampfhafter Vermeidung. Wie und wann das Nass toleriert oder sogar freiwillig aufgesucht wird, wird von Fall zu Fall sehr genau abgewägt und spontan entschieden.