Gestern deckte Mono, Conte del Aqua semper-crescendo, bei PurePrecious die Hündin Nine Lives Final Destination. Die beiden verstanden sich – wie erhofft – auf Anhieb prächtig und nun heißt es Warten.
Autor: Karla Schwede
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Fett und hässlich
Kolumne in Unsere Windhunde, Deutscher Windhund Zucht- und Rennverband, September 2012 – Trotz Facebook existieren nach wie vor diverse Foren, in denen sich Whippetenthusiasten aus allen Winden zum Chatten treffen. Mittlerweile gehen die Threads jedoch nur noch selten in Tiefen, die interessant werden könnten. Alles bleibt in mehr oder weniger flachen Gewässern. Doch bei all der oft zuckersüßen Beliebigkeit blitzen schon seit langem immer wieder Spitzen auf, die genau dorthin pieksen, wo es bei den Whippets offenbar im Argen liegt.
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Ausflug mit Dame
Es gibt Tage, an denen alles stimmt. Die Temperaturen, die Location und das Team. Als hätten sie gewusst, dass wir kommen, hatten die Bauern die Rheinauen gemäht und auf ihnen einen riesigen Teppich aus weichem Heu hinterlassen.
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Der Vorführeffekt
Ich bin immer wieder überrascht, wie Nicht-Whippet-Leute Whippets und ihren Leuten begegnen. Zwischen Neugier und Faszination, Bewunderung und Desinformation decken sie meist die volle Bandbreite ab. Aber das Wort Jagdtrieb holt sie oft schneller aus ihren Träumen, als ein Eimer kaltes Wasser.
Neulich auf unserer Lieblingshalde traf ich eine Frau mit einem kleinen Terrier-Mix. Wie oft, wenn sich in totaler Einsamkeit Gleichgesinnte treffen, kamen wir ins Gespräch. Sie machte keinen Hehl aus ihrer Faszination für Whippets und erzählte, dass sie sich bereits bei einigen Züchtern und informiert hätte.
Lücken in seiner Dauerüberwachung bemerkt Mono in der Regel sofort. Deshalb legte ich ihn vorsichtshalber an die Leine. Meine Gesprächspartnerin war ehrlich überrascht, und fragte mich, ob meine Whippets denn jagen würden. Ich musste unwillkürlich grinsen. Ja! Das tun sie. Das ist ihr Job. Ihr hätte ein Züchter erzählt, dass seine Whippets überhaupt nicht jagen. Das hätte sie sehr gefreut, denn sie suche schließlich einen Hund, den sie überall frei laufen lassen könnte.
Nun war ich ehrlich überrascht. Den Züchter würde ich wohl gerne kennen lernen, der es geschafft hat, seinen Whippets den Jagdtrieb abzuzüchten. Es mag ja sein, dass er seine Hunde entsprechend erzogen hat, aber zu behaupten, dass alle Hunde aus seiner Zucht überhaupt nicht jagen, halte ich für mehr als mutig. Ein einfacher Anfängerhund sei der Whippet, anschmiegsam, freundlich und gehorsam. Anschmiegsam, freundlich – stimmt!
Überhaupt sind Whippets fabelhafte Hunde. Allerdings hat sich nach diesem Gespräch mein längst gewonnener Eindruck verstärkt, dass in den allgemeinen Rassebeschreibungen einige Eigenschaften nur allzu gerne unter den Tisch gekehrt werden. Insbesondere das Wort Hetzjäger geht wohl immer wieder auf wundersame Weise verloren.
Die Dame mit dem kleinen Terrier ging ein Weile mit uns und konnte Mono und Mr.Clark beoachten. Vor allem konnte sie mich beobachten, wie ich die Jungs keine Sekunde aus den Augen lies. Sie nehmen sich nämlich manchmal gewisse Freiheiten.
Am Parkplatz angekommen hatte meine Begleiterin schließlich beschlossen, dass ihr Whippets doch zu anstrengend seien. Die Jungs wären ja lieb und nett, aber diese Geschwindigkeit …. sie hätte nicht die Nerven dafür. Dann bedankte sie sich überschwänglich für die Vorführung und zog mit ihrem kleinen Terrier von dannen.
An diesem Morgen habe ich einem deutschen Züchter ein Geschäft versaut. Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Wohl nicht, denn wenn sich das ‚rumspricht, werden sich seine Whippets ohne Jagdtrieb bestimmt verkaufen wie geschnitten Brot.
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Immer der gleiche Mist
Bisher wollte ich es immer unbedingt vermeiden, meine Fotos mit einem riesigen Signé zu verunstalten. Deshalb setzte ich mein Copyright immer klein an eine passende Stelle. Das Foto bleibt noch das Foto, aber mein Urheberrecht ist gesichert. Es hat allerdings schon mehrfach Momente gegeben, in denen ich kurz darüber nachdenken musste, ob ich überhaupt noch Fotos z.B. auf Facebook veröffentliche. Gerade befinde ich mich wieder mitten in einem solchen.
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Shake it, Baby!
Samstag Sonne, Montag Sonne – doch als hätte das halbe Ruhrgebiet einen Regentanz veranstaltet, schüttet es ausgerechnet am Sonntag wie aus Eimern. Trotzdem waren die Teilnehmer der CAC-Schau in Gelsenkirchen nicht klein zu kriegen und ließen sich tapfer und wacker nassregnen.
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Hitzefrei vorbei!
Endlich! Wie eine schwere Bleiplatte lag die Hitze auf der Stadt. An Bewegung war nicht zu denken. Mensch und Tier lagen dahingestreckt wie nasse Säcke. 15 Grad Temperaturabfall sind zwar nichts für den empfindlichen Kreislauf, aber eine Mobilitätsgarantie für Windeier, die über 5 Tage ihre Kräfte sparen konnten.
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Die Aura des Jean-Marie le Champ
Irgendwann ist es auch egal, denn beamen geht leider noch nicht. 550 Kilometer nach Donaueschingen und wieder zurück. Am nächsten Tag 1000 Kilometer an die Französische Atlantikküste bolzen – dazu muss man wohl entweder vollkommen stumpf oder von enormer Vorfreude beflügelt sein. Es war wohl eher die Vorfreude, die sowohl die tiefen Löcher in den belgischen Autobahnen, als auch das einlullende Tempolimit in Frankreich einigermaßen erträglich machte.
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Donaueschingen 2012 – Upside down you turn me
Das hatten wir doch schon einmal! Nicht in Donaueschingen, aber im Rahmen der Europasieger- und Jahrhundertsiegerschau im Mai 2011 in Dortmund. Heute Europasieger, morgen mit einem sg1 vom Hof gejagt. Der französichen Hündin Fanny Hill du Manoir de la Grenouillere erging es exakt genauso, wie Koseilatas Dust on the Moon im letzten Jahr. Am Samstag erhielt sie vom Frau Nordin den Titel Winner Donaueschingen 2012 und das BOB im Stechen gegen Sobers Lucifer. Am Sonntag schickte sie dann Frau Gadolin mit einem sg aus dem Ring.
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Donaueschingen 2012 – Ein Stenogramm
Es war schön. Sehr schön. Und es war entspannt. Wir hatten ja – wie erwähnt – ein sehr nettes Hotel. Zwei schwedische Richterinnen warteten auf rund 100 Whippets. Das waren zwar weniger als bei der diesjährigen Jahresausstellung, aber die Anwesenden waren von der aller ersten Sahne.



