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Pasta mit gerolltem Mops hatten wir nicht bestellt. Aber sie kam trotzdem. Mit großem Getöse und vielen entsetzten Gesichtern. Pizzastücke platschten zurück auf ihre Teller, Oliven kullerten, Prosecco hörte vor Schreck auf zu perlen. Unsere Straße ist eine Sackgasse. Autos dürfen nicht durch, Fußgänger schon. Am Ende, also dort, wo für Autos Schluss ist, residiert unser Lieblingsitaliener. Seitdem ich vierzehn Jahre alt war betreibt Mauro dort sein Restaurant. Wir kennen uns und haben seit vielen…

Mein Problem ist jetzt dein Problem! Ich kann mich erinnern, dass ich mich darüber schon einmal ausgelassen habe. Doch nach der Szene, die Vito und mir heute morgen widerfuhr, muss ich leider auch jetzt noch fast pathologisch mit dem Kopf schütteln. Dabei hätte es ein perfekter Morgen werden können. Sonntags ist das immer so eine Sache. Der frühe Vogel hat die Halde für sich. So ist das schon länger. Bei gutem Wetter treffen sich dort…

Aktuell gibt es fast ausschließlich Fotos in Slow Motion, im Stillstand oder im Stillliegen. Flitzfotos sind hier diese Tage rar, was einerseits am katastrophalen Wetter liegt. Andererseits nehme ich höchst selten das große Besteck mit, wenn das Wetter dann ausnahmsweise mal gut ist. Mit fünf Kilo Kameraequipment um die Schulter und einen Junghund auf dem Arm plus später dann zwei ausgewachsene Rüden am Strick durch die knöcheltiefe Matsche zu waten, schafft noch nicht einmal eine…

Gestern, als Vito genau 137 Tage oder 3288 Stunden auf der Welt war, zeigte ihm Mono, wie man sich als Junghund nicht zu verhalten hat. Seine Erziehungsmaßnahmen sind auf verlässliche Art immer wieder sehr deutlich. Ich weiß gar nicht, was genau der Anlass war. Aber der ist im Grunde auch egal. Ich hörte Mono brüllen und Vito schreien wie am Spieß. Sie hätten ein kleines, etwa dreisekündiges Konzert geben können. Länger hat die Sache nicht…

Die Strickjacke, die ich meine, ist eigentlich keine, sondern vielmehr eine Art Sack, der wohl zu neunzig Prozent aus recycelten Plastikflaschen besteht. Aber er ist flauschig und Vito liebt ihn. Neunzehn Euro habe ich irgendwann bei einer schwedischen Modekette für diese Strickjacke bezahlt. Sie sollte lediglich dazu dienen, sie kurz überzuziehen, wenn ich bei ollem Wetter in den Garten muss. Fast Fashion ist eigentlich genau das Gegenteil von der Kleidung, die ich gerne am Leib…

Alles auf Anfang. Schon wieder? Ja. Der Blog ist jetzt endlich auf dem neuesten Stand, also im weitesten Sinne wieder zu gebrauchen. Und – ganz passend – durften wir in der letzten Woche unser Rudel um ein Marmorküchlein namens Vito erweitern. Vito, Under Cover Agent High On Emotion, mischt jetzt die Großen auf. Vielmehr mussten die Großen den frechen Keks erst einmal in geregelte Bahnen lenken. Fast zwölf Wochen ist er jetzt alt und natürlich…

Wir befinden uns im Jahre 14 „nach Whippet“. Alte Hasen sind wir noch lange nicht, aber auch keine naiven Greenhorns mehr. Wir wissen nun, dass Whippets sich ihre Welt so drehen, wie sie sie gerade brauchen. Ob das ihren Menschen passt, ist erstmal ein ganz anderer Schnack. Ich würde meine Whippets gegen nichts auf der Welt eintauschen. Ich würde mich auch immer wieder für einen Whippet entscheiden, aber der leichtfertige Mensch sei gewarnt. Ein Whippet…

Da lag er nun der schwarze Kampfmops. Quasi fertig für den Ofen in seine Flexileine eingerollt war er stumpf an der Bordsteinkante abgeprallt und versuchte vergeblich, sich aufzurappeln. Ein keifender Rollbraten, dachte ich. Aber wie komme ich dazu, einen Mops mit meinen Boots über des Asphalt zu katapultieren? Das ist im Grunde schnell erzählt. Mono, Hudson und ich kommen um die Ecke, Kampfmops sieht uns, reißt seinem Besitzer die Flexileine aus der Hand, rennt um…

Hupsi ist verrückt nach fliegendem Spielzeug an sich und Bällen im Besonderen. Er hüpft, kläfft, jammert. Noch mal! Und nochmal! Doch ich werde mir ganz sicher keinen Balljunkie heranziehen, selbst wenn Hupsis Versessenheit manch einen Vorteil birgt. Arbeitsverweigerung versus Übermotivation Ich kenne das nur so: Ich werfe Mono den Ball ein bis zwei Mal, er rennt zwei Runden und lässt ihn dann irgendwo liegen. Als er jünger war, brachte er ihn auch vier bis fünf…

Auf jedem Kindergeburtstag war das so: Nach Kuchen, Gummibärchen und Negerküssen trieb der Zuckerschock die komplette Bande in den Wahnsinn. Anarchisch kreischend rannten alle um den großen Tisch herum, bis es dröhnte: Gleich heult einer!