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Die heiligen Füße

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Noch nie in seinem Leben hat sich Mono versprungen, sich die Zehen verdreht oder Kapseln verletzt. Dafür hat er sich schon einige Male die Pelle aufgerissen. Er hat vier deutlich sichtbare und vermutlich unzählige kleine Narben, auf denen das Fell zum Glück nachgewachsen ist.

Noch nicht einmal als man ihm mit 17 Tackernadeln seine Haut über Schulter und Brustkorb wieder stramm zog, hat er gejammert. Er hat nicht einen Mucks gesagt. Mono ist hart im Nehmen. Geht es ihm allerdings an die Pfoten, dann bricht seine Welt zusammen. Dann stellt ein kleiner Splitter sein Dasein in Frage.

Ich weiß wie weh es tut, wenn ein Rosendorn mit Schmackes seinen Weg in meinen Daumen findet. Deshalb kann ich mir durchaus vorstellen, dass ein Splitter oder ein Dorn in einer Whippetpfote für schlimmen Aufruhr sorgen kann.  Doch ich bin sicher, dass es nicht der Schmerz selbst ist, der Mono so aus der Bahn wirft. Es ist einerseits die Tatsache, dass ich oder ein Tierarzt an seinen heiligen Pfoten herumfummeln muss. Andererseits macht es ihn offenbar wahnsinnig, wenn er nicht richtig laufen kann. Ein Verband ist sein Untergang. Glaubt er zumindest.

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Eine kleine Wunde am äußeren Ballen seiner linken Vorderpfote macht Mono seit gestern zu schaffen. Und es ist wie immer. Er leidet. Er kann zwar auftreten, humpelt nur ein wenig, kann aber bei Katzen- oder Kaninchensichtung erstaunlich rund laufen. Zu Hause beschränkt er sich auf’s dekorative Liegen und Seufzen. Danny hat sofort kapiert, dass irgendwas im Busch ist und schaut in regelmäßigen Abständen, ob es Mono gut geht.

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Ich habe schon mehrfach gehört, dass Whippets mit ihren Pfoten sehr eigen sind. Allerdings habe ich das Gefühl, dass Mono ein ganz spezieller Fall ist.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

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