Nein, das ist keine blödsinnige Utopie! Eine Helmpflicht für Whippetwelpen könnte in Zukunft durchaus denkbar sein. Das ist nicht meine Idee, sondern sie wuchs in der Sorge einer Züchterin um ihre zukünftigen Welpen, die sehr amerikanisch und deshalb bekanntermaßen sehr, sehr lebhaft werden. Für den Fall, dass sie einen oder mehrere Welpen ins Ausland verkauft, wird sie Vorkehrungen also treffen müssen.

Schließlich müssen die juvenilen Kamikazeflitzer nach den neuen Reisebestimmungen bis zu ihrer fünfzehnten Lebenswoche beim Züchter bleiben. Erst wenn sie komplett durchgeimpft sind, dürfen sie grenzüberschreitend reisen. Das heißt, dass im schlimmsten Falle gleich ein ganzer Trupp von Energiebündeln mit Schallgeschwindigkeit durch Züchters Haus und Garten donnert. Das hat ungefähr die Qualität des russischen Straßenverkehrs. (Ich finde, dort sollte ganz flott sowas wie ein TÜV, die Helm- und vor allem Käfigpflicht eingeführt werden!)

Ich kann die Sorge sehr gut nachvollziehen, denn ich habe gerade einen Welpen mit sehr viel amerikanischen Blut fast verletzungsfrei über die kritischste Zeit gebracht. Und ich gebe zu, dass Danny zwischen seiner zehnten und dreißigsten Lebenswoche nicht nur ein Mal verdammtes Glück hatte, dass er sich nicht die Gräten oder den Hals gebrochen hat. Stelle ich mir vor, dass ich drei oder vier dieser Sorte in Schach halten müsste, dann bricht mir allein bei dem Gedanken der Schweiß aus.

Die Idee stammt von den Mullewapps. Mal wieder großartig umgesetzte hat sie Mel Konegger. Danke Mel, du bist spitze!