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Das erste Training des Jahres 2016

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Am letzten Sonntag zog man beim Windhundrennverein Westfalen-Ruhr das erste Coursing-Training des Jahres 2016. Und Mono hat mal wieder ein Konzert gegeben.

Zeitgleich liefen beim Internationalen Coursing in Trautskirchen viele Hunde unter anderem um die Qualifakation für den Dual-Winner Donaueschingen 2016. Verständlich! Viele Whippets waren beim WRV also nicht zum Training am Start. Dafür um so mehr Salukis und Afghanen.

Mono fand dennoch eine Laufpartnerin, die ich zugegebenermaßen unterschätzt habe. Die alte, kleine, schwarze Whippetdame stand völlig ruhig gelassen auf dem Parkplatz und wartete auf ihren Einsatz, während Mono sich schon eine halbe Stunde zuvor in Rage gejammert hatte. Übrigens gemeinsam mit Wilma, die allerdings deutlich leichter zu bändigen ist.

Vorsorglich bleibe ich mit Mono immer weit weg vom Coursingfeld, doch sobald er die Maschine hört, macht es in seinem Kopf laut Klack. Dann ist es an mir, Ruhe zu bewahren und ihn immer wieder in die Realität zurückholen, damit er nicht schon vor seinem Lauf völlig fertig ist.

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Doch irgendwann muss ich mit ihm an den Start. Dann ziehen, kreischen, hüpfen aktuell 16,5 Kilo Muskeln an der Leine. Dabei verbraucht er so viel Kraft, dass wir eigentlich direkt wieder gehen könnten, doch das wäre gemein. Mono hat viel Freilauf in deutlich schwererem Gelände, er ist fit und hat im Grunde Kondition für drei Läufe. Deshalb mache ich mir keine großen Sorgen um ihn. Aber gut kann das nicht sein. Ich erinnere lebhaft, wie er beim Schau-Coursing in Donaueschingen 2015 einen kompletten Lauf von seiner Startposition aus mit ansehen musste. Bestimmt spricht der ganze Schwarzwald heute noch von dem markerschütternden Kreischen, das damals die Wipfel der Tannen erzittern ließ. Und ich war Schweiß gebadet. Denn das sonst so liebe Monolein hält man dann nicht einfach so fest.

Nun ja, auch am Sonntag kreischte sich Mono wie üblich an den Start. Während seine kleine Laufpartnerin da stand, als würde sie weder der Hase noch sonst was interessieren, zappelte Mono in meinem Klammergriff wie ein Tasmanischer Teufel.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Ed0Hg7stjHE&w=420&h=315]

 

Dann legte er – auch wie üblich – seinen Raketenstart hin und war weg. Aber seine kleine Partnerin schlug ihn souverän mit ihrer Erfahrung. Sie war nicht nur erstaunlich schnell, sondern auch sehr geschickt. Sie hat genau dort abgekürzt, wo es sinnvoll war, während Mono wie von der Tarantel gestochen versuchte, genau dem Weg des Hasen zu folgen. Immer mit der Nase dran. Neben ihm könnten Granaten einschlagen, er würde sie nicht bemerken.

Nach seinem Lauf hat Mono für seine Verhältnisse recht lange gebraucht, um wieder auf Normal Null zu kommen. Das ist blöd. Vielleicht hat jemand einen Tip, wie ich ihn bis zum Start in einer für alle Beteiligten gesünderen Ruhe halten kann. Es gibt wenige Gelegenheiten, genau diese Situation zu trainieren, aber ich denke, dass wir grundsätzlich ganz dolle an der Reizkontrolle arbeiten müssen. Mit einem Whippet? Beim Coursing? Bin ich jetzt naiv oder was?

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Bitte respektiert das Copyright. Wer Interesse an einem der Fotos hat, schreibe mich bitte an. Ich meine das gar nicht mal böse, aber folgende Frage stellt mir während einer Veranstaltung bitte nie, nie, nie wieder: Wenn du die Bilder gleich veröffentlichst, kann ich sie dann auf Facebook teilen? In diesem Satz befinden sich nämlich gleich mehrere Widersprüche.

(Natürlich gibt es von Mono wieder keine Fotos, weil ich ihn starten musste. Tom hatte sich angeboten, das Starten zu übernehmen, damit ich fotografieren kann. Er kann zwar vieles gut, aber er hat Mono noch nie beim Coursingstart bändigen müssen. Ich habe Mono deshalb nur ein Mal laufen lassen, damit ich für die zweiten Stints mit der Kamera in der Wiese liegen konnte.) 

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

4 Comments

  1. Wieder mal tolle Fotos! Und so viele schoene Windhunde im Freiflug getroffen! Beeindruckend!!!
    Der Podenco ist aber ein Andaluz… ?

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