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Hunters Pride – das 8. LCO Westfalen-Coursing

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Als hätten sich alle abgesprochen, knubbeln sich um diese Zeit im Jahr die großen Veranstaltungen. Theoretisch könnte man jedes Wochenende auf Treibe sein und müsste sich dann sogar noch zwischen zwei oder drei Events entscheiden.

An diesem Wochenende fiel zumindest mir die Wahl sehr leicht, da ich das zweitägige DWZRV Siegercoursing direkt vor der Tür hatte. 229 Hunde aller Rassen waren gemeldet und soweit ich das im Überblick hatte, waren auch fast alle da. Die unerträglich Hitze hatte sich pünktlich verdrückt, so dass perfekte 20 Grad am Morgen für ideale Bedingungen sorgten. Ich habe über dem Gelände des WRV sowieso am liebsten Wolken, da meine favorisierten Fotopunkte bei blauem Himmel den ganzen Tag krasses Gegenlicht haben. Mal kann das ja sehr schön sein, aber nicht immer.

Beim Coursing sind die Rüstzeiten zwischen den Läufen zwangsläufig recht lang, da der Hase immer wieder über den ganzen Parcour neu ausgelegt werden muss. Am Wochenende hatten sich die Quadfahrer aber offenbar dem Tempo der Hunde angepasst. So flott und reibungslos habe ich eine Veranstaltung dieser Größenordnung noch nicht im wahrsten Wortsinn an mir vorbeiziehen sehen.

Dusti
Dual Winner Donaueschingen 2015 Koseilata’s Dust on The Moon beim 8.LCO Coursing in Gelsenkirchen, Züchter: Holger Bunyan, Besitzer: Christa Riebel

Hasenschärfe ist ungleich Beuteaggression

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Nur eine Sache macht mir immer wieder Kopfschmerzen. Warum werden Hunde, die ihren Mitläufer am Hasen attackieren nicht disqualifiziert? Der Kern und Sinn des Coursings liegt doch schließlich in der effektiven Teamarbeit. Die Hunde sollen miteinander und nicht gegeneinander jagen. Oder habe ich irgendetwas grundlegend falsch verstanden? Mit ein bisschen Gegrummel und Geknurre habe ich gar kein Problem, aber ernste Angriffe sollten doch geahndet werden?

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Beim Coursing erlebe ich das – wie gestern – ab und zu. An der Rennbahn habe ich das schon sehr oft mit angesehen. Viele Hunde – auch viele Whippets – versuchen erst gar nicht an den Hasen zu kommen, sondern gehen ohne Umwege auf ihre Mitläufer los. Bei einer großen Rennveranstaltung habe ich vor einiger Zeit mal einen Bahnbeobachter dazu befragt. „Alles was hinter der Ziellinie passiert ist nicht mehr Teil des Rennens sondern Freizeit!“ So schafft man sich ganz flott mit einer einfachen Regel ein komplexes Problem vom Hals.

Leider musste ich die Galerie aus dem Redaktionssystem nehmen. Bitte respektiert in Zukunft das Copyright.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

3 Comments

  1. Sooo viele grandiose Bilder und kein Lob?
    Geht ja gar nicht 🙂
    Also noch mal – Erstklassig, schau hier immer wieder gerne rein!
    LG Wolfhart

    • Wolfhart,

      das Kommentieren verlagert sich immer mehr zu facebook. Dort bin ich ordentlich gelobt worden. 🙂

      Aber dir danke ich besonders! Freut mich, dass dir die Bilder gefallen. Ein paar meiner Lieblinge wandern dann bald in meine Schwarz-Weiß-Galerie.

      Entspannte Grüße

  2. Hallo Dr. Speed,
    Wieder mal supertolle Aufnahmen von Gelsenkirchen. Könnte ich evt. noch die von Donaueschingen privat bekommen…. HG M.T.

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