Autor: Karla Schwede

  • Kleiner Pausenfüller

    Kleiner Pausenfüller

    Meine Fotodatenbank meldet mir mittlerweile rund 90.000 Dateien, die dringend durchgesehen und auf eine erträgliche Anzahl eingedampft werden müssten. Doch das ist eine Arbeit für ganz lange, dunkle und verregnete Winterabende, an denen ich gar nicht mehr weiß, was ich tun soll. (mehr …)

  • Neues von der Fußballmannschaft

    Nun geht’s richtig rund bei den Little Goblins. Die Welpen von Oban und Elsa sind jetzt wuselige 6 1/2 Wochen alt. Der puderfarbene Haufen entwickelt langsam aber sicher kräftig Dampf unter der Haube und es macht bannig Spaß, ihnen beim Spielen zuzusehen.
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  • Feiertagsgrashüpfer

    „Die müssen aber viel laufen, ne?“ Nein, eigentlich sind das die faulsten Hunde der Welt. Sie bummeln und gammeln gerne, sie fletzen sich hin und zucken stundenlang nicht mit der Wimper. Sprinten und Toben – nur Bruchteile ihrer Tagesbeschäftigung.
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  • Der Staatsfeind Nr.1

    Der Staatsfeind Nr.1

    Endlich ist es gelungen! Nach tausend verpassten Gelegenheiten, nach ausgekugelten Schultergelenken, nach hirnerweichenden Diskussionen und unzähligen Fast-Keilereien haben wir ihn endlich erwischt. Unbemerkt und heimlich, gefangen an der Flexi konnten wir den Staatsfeind Nr.1 endlich auf das 2 Gigabite Medium bannen. (mehr …)

  • Und noch eine Mama

    Mutters Gene scheinen generell stark zu sein. Mr.Clark hatte als Welpe schon Ähnlichkeit mit seiner Mutter „Fly“ Quick-Lady von der Ölmühle. Die Zeichnung, der feine Kopf – vieles ließ eindeutig auf seine Herkunft schließen. Doch je älter er wird, desto verblüffender wird auch ein direkter Vergleich.
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  • Happy Birthday Kissy

    Monos Mutter Jee Bee’s Deep is your Love feiert heute ihren dritten Geburtstag. Sie ist die sanfteste, liebevollste und netteste Whippethündin, die ich jemals getroffen habe. Viele Grüße an Arnd und Sandra. Macht mal einen Extrakeks für die Schöne von mir locker!
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  • In den Klauen der Gestaltwandler

    In den Klauen der Gestaltwandler

    Eigentlich hätte mir längst ein Licht aufgehen müssen. Dieser Blick, dieses geschickte Taktieren, die manipulative Kraft, die von ihnen ausgeht – jeder, ausnahmlos jeder fällt darauf herein. Als könnten sie ihre Menschen und jeden anderen mit spielerischer Leichtigkeit fernsteuern.
    Mir kamen sie schon die ganze Zeit schon so komisch vor. Solche Hunde kann es unmöglich geben. Lange haben sie sich geschickt getarnt, doch nun bin ich ihnen auf die Schliche gekommen.

    Mono und sein zweites Ich

    Sie tun es perfide und leise. Sie schmeicheln sich ein, auf die ganz harmlose Tour. Und während wir Menschen uns in Sicherheit wiegen und sanfte, treue Gefährten an unserer Seite wähnen, schmieden sie ihre dunklen Pläne.

    Die dunkle Seite der Macht

    Völlig unbehellig und in jeder Hinsicht unterschätzt, untergraben sie unser Bewußtsein, unsere Selbstachtung und vor allem unseren gesunden Menschenverstand. Als knipsten sie ihn aus. Denn ihre Dreistigkeit überschreitet jede nur erdenkliche Grenze. Klar denkend müssten wir sie eigentlich mit einem kräftigen Tritt vor die Tür setzen. Doch wir tun es nicht, denn sie haben längst die Kontrolle.
    Es ist stark anzunehmen, dass sie schon vor längerer Zeit als Vorhut per Teleporter aus einer mehr als 11 Millionen Lichtjahre entfernten Zwerggalaxie angereist sind. Dort werden vermutlich die Nahrungsreserven oder sonst was knapp und nun suchen sie einen Ausweichplaneten, den sie als nächsten ausbeuten können.

    Sie sind multiple Persönlichkeiten.

    Sie kommunizieren – offenbar telepathisch – mit niederen Lebensformen (zufällig dokumentiert auf dem Foto unten), deren Populationen sie mit Sicherheit schon infiltriert und für ihre Zwecke eingespannt haben.

    Die Qualle spricht!

    Längst haben sie andere Spezies unterjocht und – falls physisch vorhanden – ihre Gehirne einer gründlichen Wäsche unterzogen. Und wir machen es ihnen hier auch noch gemütlich, betten sie auf Plüschdeckchen, rubbeln sie trocken, wenn ihr zarter Körper von ein paar Regentropfen entweiht wurde und füttern sie mit Rinderherz.

    Aliens auf dem Sofa
    Nur selten zeigen sie ihr wahres Gesicht, sie sind Meister der Täuschung, gemein und verschlagen.

    Flucht oder Sklaverei

    Dabei sollten wir uns hüten. Denn je besser es ihnen hier geht, desto eher werden sie ihre gesamte Sippschaft nachkommen lassen. Sie werden die Erde auspressen wie eine Zitrone und sie völlig ausgelaugt zurücklassen, wenn sie zum nächsten Sonnensystem weiterziehen. Das Schicksal des Homo Sapiens wäre dann endgültig besiegelt: Einzig die Flucht auf den Mars bliebe uns noch. Oder ewige Sklaverei!

  • Donaueschingen 2011 – Eine sehr große Ausstellung verdient eine sehr lange Headline

    Freitagabend sah es duster aus. Es schüttete aus Eimern und die groß angekündigte Sommer-Party des DWZRV auf dem Gelände des Fürstenberger Schlosses versank im Modder. Nix mit elegant. Britischer Landhausschick war in dem knubbelvollen Festzelt das einzig Wahre. Hierwurden nicht die Hunde, sondern der Dichtheitsgrad der vielfältigen Regenjackenmodelle mit scharfen Augen begutachtet.
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  • Google mobbt unschuldige Whippets

    Google mobbt unschuldige Whippets

    Doctor Speed ein Drogen-Blog? Google glaubt das offenbar! Dabei kann Google ja etwas Feines sein, denn der Surfer kann in Sekunden Webseiten finden, die er ohne Google vermutlich nie gefunden hätte. Doch je nach dem womit er die Suchmaschine füttert, leitet sie in die Irre, dasie Doppeldeutigkeiten nicht differenzieren und so zwangläufig auf sie hereinfallen muss. Deshalb schickt sie immer wieder Suchende zu Doctor Speed, die weder auf Whippets, noch auf Geschwindigkeit im weitesten Sinne aus sind.

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  • Der Gefahrensucher

    Der Gefahrensucher

    Kein Schmetterling im Bauch … aber fast. Der Zitronenfalter wäre zwar eher etwas für den hohlen Zahn, aber sein taumeliger Flug ist wohl die beste Einladung zu einem kostenlosen Coursing-Light.
    Seine enorme Sprungkraft stellt Mono schon mit zehn Wochen unter Beweis, doch langsam aber sicher entwickelt er sich zu einem Akrobaten. Zu viel Speed und noch zu wenig Körperkontrolle ließen ihn allerdings in den letzten Wochen ein paar sehr schmerzhafte Erfahrungen.
    So musste er zwangsläufig lernen, dass nicht jeder, der bremst auch feige ist. Ab und an muss man eben auch mal den Anker werfen, um nicht wieder eine Woche Leinenzwang zu riskieren. Was Stacheldraht ist, weiß er nun. Dass er zwar schlank ist, aber keinesfalls in vollem Tempo zwischen zwei Granitblöcken hindurchlaufen kann, die nur ein paar Zentimeter auseinanderstehen, weiß er nun auch. Ganz sicher.
    Der Gefahrensucher
    Allerdings wird ihm wohl nicht bewußt sein, dass ein mittelgroßer Hund nur eine begrenzte Menge Blut in sich hat. Ihm wird noch weniger bewußt sein, dass Rippenbrüche äußerst schmerzhaft sein können und sogar einen kräftigen, jungen Whippet ans Haus fesseln würden. Ganz anders als Mr.Clark, der mit seinem Körper streng ökonomisch umgeht, gib Mono seine Kraft mit vollen Händen aus. Er feiert die Bewegung, sinnfrei, meistens ohne Ziel, einfach aus unbändigem Spaß. Er verkörpert pure Lebensfreude, genau wie ein Teenie, der keine Party auslässt. Schiefgehen kann es immer, aber no risk no fun!

    Erfahrung und Verbandsmaterial

    So steht der an Erfahrungen weise und an Verbandsmaterial arm gewordene Mensch daneben und kaut sich die Fingernägel ab. Selbst wenn das Gelände frei von Stacheldraht und großen Steinen ist, wer weiß welches Loch der wilde Feger noch finden wird.
    Doch ohne Übung kein Meister. Also lässt man ihn durch den Wald kacheln, Überschläge auf der Wiese üben und drei Meter breite Wassergräben überspringen. Je öfter, desto besser. Das Nervenkostüm wird sich in dem Maße erholen, wie sein Erfahrungsschatz wächst und somit die Anzahl der Narbenneuzugänge proportional sinkt.
    Sollten hier nun übereifrige Tierschützer auf den Plan treten und sich nach dem körperlichen und seelischen Zustand des Schmetterlings erkundigen wollen: Er hat es mehr als überlebt! Er hat sich über seinen Jäger lustig gemacht und ihn dann einfach stehen gelassen.