Samstag Sonne, Montag Sonne – doch als hätte das halbe Ruhrgebiet einen Regentanz veranstaltet, schüttet es ausgerechnet am Sonntag wie aus Eimern. Trotzdem waren die Teilnehmer der CAC-Schau in Gelsenkirchen nicht klein zu kriegen und ließen sich tapfer und wacker nassregnen.

Endlich! Wie eine schwere Bleiplatte lag die Hitze auf der Stadt. An Bewegung war nicht zu denken. Mensch und Tier lagen dahingestreckt wie nasse Säcke. 15 Grad Temperaturabfall sind zwar nichts für den empfindlichen Kreislauf, aber eine Mobilitätsgarantie für Windeier, die über 5 Tage ihre Kräfte sparen konnten.

Irgendwann ist es auch egal, denn beamen geht leider noch nicht. 550 Kilometer nach Donaueschingen und wieder zurück. Am nächsten Tag 1000 Kilometer an die Französische Atlantikküste bolzen – dazu muss man wohl entweder vollkommen stumpf oder von enormer Vorfreude beflügelt sein. Es war wohl eher die Vorfreude, die sowohl die tiefen Löcher in den belgischen Autobahnen, als auch das einlullende Tempolimit in Frankreich einigermaßen erträglich machte.

Das hatten wir doch schon einmal! Nicht in Donaueschingen, aber im Rahmen der Europasieger- und Jahrhundertsiegerschau im Mai 2011 in Dortmund. Heute Europasieger, morgen mit einem sg1 vom Hof gejagt. Der französichen Hündin Fanny Hill du Manoir de la Grenouillere erging es exakt genauso, wie Koseilatas Dust on the Moon im letzten Jahr. Am Samstag erhielt sie vom Frau Nordin den Titel Winner Donaueschingen 2012 und das BOB im Stechen gegen Sobers Lucifer. Am Sonntag schickte sie dann Frau Gadolin mit einem sg aus dem Ring.