Fast täglich

Kind von Boxer niedergesabbert

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Der Westen beweist mal wieder, dass ihm der Informationsgehalt einer Meldung im Grunde schnuppe ist. Hauptsache Content schaffen, egal wie banal oder beliebig er ist. Verkehr und Seitenabrufe sind weitaus wichtiger. Für die Werbekunden nämlich. Und womit generiert man Verkehr? Mit emotional aufgeladenen Themen wie z.B. „Kind und Hund“.

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Es reicht, die Worte Kleinkind und Hund in eine Headline zu setzen, und schon sind sie da. Die Hundehasser, die Kinderhasser, die Alleshasser. Es hagelt Kommentare aus den tiefsten Schubladen der deutschen Gesinnung. Die mehr als dünne Story „Ein Boxerwelpe springt ein Kleinkind an“ interessiert niemanden, denn es geht ums Prinzip. Kommentar Nr.6: Der Hund hätte ohne weiteres das Kind töten können!

Titelfoto: Pepper ist eine junge, überaus freundliche Boxerhündin aus der Nachbarschaft.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

1 Comment

  1. Dabei geht es doch nur darum Reaktionen aus den Leuten zu kitzeln,
    eine „Ente auf`s Wasser setzen“ und gucken was passiert.
    Einer wird schon drauf anspringen und seinen, wie auch immer gearteten,
    Kommentar dazu bringen.
    Gute Meldungen sind ja nett, aber die bösartigen bringen „die Würze“.
    LG
    Michael

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