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Jetzt horch mal zu – Eine Spätzünderin

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Jetzt horch mal zu! Das sagte immer ein sehr resoluter, bajuwarischer Freund meiner Eltern, wenn er seiner Position Nachdruck verleihen wollte. Aus aktuellem Anlass übernehme ich diesen wunderbaren Ausruf und betitele mit ihm eine neue Rubrik. Denn die wird offenbar nötig.

Im Februar 2013 kommentierte ich einen UW-Artikel, der nicht nur bei mir Stirnrunzeln und Grinsen auslöste. Nun, nach rund sechs Monaten, fand die Autorin ganz offenbar den Weg zu Doctor-Speed und schlug mir dann gleich vor, mal selbst zu schreiben, anstatt über andere herzuziehen. Jau! Das versuche ich dann mal.

Grundsätzlich kann ich verstehen, dass sie von meiner kleinen Glosse nicht begeistert war. Doch zum Glück bin ich nicht gezwungen, ihre Meinung zur Whippethaltung zu teilen und darf meine Sicht der Dinge öffentlich machen, wann immer ich möchte. In der Regel versuche ich hierbei sachlich und nüchtern zu sein, doch gewissen Positionen kann man einfach nur mit Ironie begegnen.

Listen!

Außerdem muss jeder, der wie und was auch immer publiziert, mit Kritik rechnen. Mit positiver wie negativer. Ich sitze schließlich auch permanent auf dem Präsentierteller. Deshalb habe ich hier bisher noch nie Kommentare gesperrt. Wer austeilt, muss schließlich auch einstecken können.

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In diesem speziellen Falle ist die erste wütende Auslassung (zu finden in den Kommentaren unter meiner Rezension) der oben erwähnten Autorin sogar nützlich. Zeigt sie doch recht anschaulich, dass es ihr an einer gewissen Objektivität mangelt und sie in ihrer Rage weitere Texte nur sehr unaufmerksam gelesen hat. Den dann folgenden Ausbruch habe ich allerdings nach langem Überlegen gesperrt. Denn ich möchte hier weder Hysterie, noch schlechtem Benehmen eine Plattform bieten.

Seit fast vier Jahren geht es hier mal lustig und ironisch, mal sachlich und konstruktiv zu. Jeder durfte hier schon immer seine Meinung äußern. Woanders ist das keinesfalls selbstverständlich. Doch Tobsuchtsanfälle und Schimpftiraden aus der untersten Schublade haben hier nichts zu suchen.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

17 Comments

  1. Wie ein 1/2-Jahr? Das ist doch schnell, schließlich ist dieses Internet für uns alle ja immer noch ein Stückchen Neuland.

    • Och, ich könnte ihn ja nachträglich freigeben, aber das wäre wieder ein Garant für blutenden Ohren bzw. Augen. 😉

      Zitat:“ …Und da Sie mir meinen Schreibstil vorwerfen, so gebe ich zurück: wie viele “ebda” haben Sie eigentlich noch vorrätig?“

      Ich werde jetzt nicht anfangen der Frau zu erklären, dass ebda ein Zitierkürzel ist, das keine stilistischen Varianten erlaubt. 🙂 Ja, und ich bin arrogant und sie hat 40 Jahre Hundeerfahrung. Und vieles mehr.

      Entspannte Grüße

  2. @Karla Nein, man hat ihr das ausgedruckt und per Post geschickt. Das ist dann wie der Fernschach-Olympiade. Da hat die „DDR“ auch noch 1995 eine Bronzemedaille gewonnen. Insofern ist ein 1/2-Jahr doch gar nichts.

  3. Nina Liefert-Pulm Reply

    Karla, bitte den Kommentar nicht veröffentlichen, denn diese Frau zieht aus jeglicher Aufmerksamkeit ihre Person betreffend narzisstischen Gewinn! Die Hundefratzen sind die angemessene Antwort auf den im Februar veröffentlichten Firlefanz.

  4. Was hat sie das halbe Jahr lang gemacht?Ist sie wie die 7 Zwerge um den Küchentisch gerannt und hat gerufen“was tu ich nur,was tu ich nur?“

  5. pavla humenanska Reply

    1/2 Jahr! Wenn sie auch bei den Hunden soooo schnell reagiert, dann sind diese bei ihr falsch plaziert! Was mich aber mehr nervt ist die Tatsache, dass sie ihre Eindrucke von den Whippets, nicht auf ihrem privatem Blog geschrieben hat, sondern bei UW, einem Zeitschrift, der sich noch als Offizielles Organn des DWZRV gezeichnet. Da erwarte ich mehr Profesionalität!
    Liebe Grüsse Pavla

  6. Sagte schon Konrad Adenauer :Nehmt die Menschen, wie sie sind. Andere gibt es nicht.
    Leider funktionierte das noch nie so ganz bei mir.
    Und schon überhaupt nicht,lese ich hier,man mag es nicht glauben,wie Whippetmenschen ?miteinander kommunizieren.Kommunizieren?Das scheint mir nicht die richtige Ausdrucksweise.Die Autorin des Artikels im Februarheft des DWZRV wollte doch eigentlich nur auf eine humorvolle Art und Weise(aber mit erhobenem Zeigefinger)aufzeigen:
    Whippet,der Wunsch soll in Erfüllung gehen,ein Leben teilen wollen mit diesem Wesen ,ihm gerecht werden,ihn glücklich machen,was bedeutet das?
    Der Whippet ist nun mal ein Zauberwesen mit zwei Herzen in seiner Brust,oder mit zwei Seelen in seinem doch so filigran wirkenden Aeusseren.Wer vermutet denn da den Jaeger,der den Hebel umlegt ,hat er ein vermeintliches Objekt der Begierde in seinem Scanner.Da ist nichts ,aber auch überhaupt nichts mehr mit:
    Ach Gott,sind das zauberhafte ,süsse Schmusetierchen.Couchpotato,ich kann das Wort nicht mehr hören.Aber genau aus diesem Grund,mangels Aufklaerung ,was es bedeutet:
    Whippet,
    landet er im Tierschutz.Die Halter sind überfordert.In ein Schema einordnen lassen sich unsere geliebten Ausserirdischen nicht.Sind nicht vergleichbar mit anderen Windhundrassen und tun mir unendlich leid,werden sie abgegeben,fühlt sich der neue Halter überfordert. Wie degradierend ist es denn,findet man selbst Whippets serioeser Zuechter bei ebay oder anderen Portalen zu Schleuderpreisen.
    15 Jahre teile ich nun schon mein Leben mit 3Whippchen,15 Jahre die nicht ohne Verletzungen waren,sei es ein offener Brustkorb nach einer Wildschweinhatz oder Verrenkungen und Verstauchungen,im Kiefer verbliebene Stöckchenreste usw.,ich habe gelernt in diesen 15 Jahren:Denn meine Whippets dürfen (und haben Gottseidank ein entsprechendes Umfeld ohne Strassenverkehr usw.)sein ,was sie sind:Powerpakete ,die möglichst taeglich die Möglichkeit haben möchten ,diese Power ausleben zu dürfen.Damit sie glücklich sein können.Das und nur dies wollte die Autorin berechtigterweise aufzeigen.
    Ich war immer der Meinung,Whippetmenschen ticken anders.Ich werde umdenken müssen.Soviel Gehaessigkeit wie ich es hier lesen muss,sind das Whippetmenschen?
    Glücklich ,wer noch hoffen kann,ich gebe die Hoffnung auf.

    • Sehr geehrte Katharina, oder wie auch immer sie heißen,

      ich habe lange überlegt, ob ich meine Leser mit ihrem Kommentar konfrontieren kann. Schließlich beschloss ich, dass Whippet-Leute hart im Nehmen sind und ihre Theorien durchaus verpacken können müssen.

      Zweierlei muss ich allerdings noch klarstellen: Die Tatsache, dass Menschen auf der großen weiten Welt Whippets halten, macht sie nicht automatisch alle zu Seelenverwandten oder zu Geschwistern im Geiste. Stellen sie sich vor, es gibt tatsächlich Whippethalter, deren Meinung bzw. Einstellung zu Whippets ich nicht teile.

      Herr Kent NG ist z.B. ein solcher. https://www.doctor-speed.de/kein-like-fur-kent-ng.html

      Aber mit dem sind sie bestimmt ganz dicke. Er umgibt sich schließlich auch mit diesen außerirdischen Wesen in Hundegestalt, muss also zwangsläufig zu ihrem spirituellen Zirkel gehören. Also mein Typ ist der nicht. Aber jedem seins. Idi Amin war bestimmt auch eigentlich ein ganz Netter.

      Und da ich ja anders ticke, als sie es von Whippethaltern erwarten, bin ich noch nicht einmal mit jedem befreundet, der das gleiche Auto fährt wie ich. Ganz im Gegenteil, ich bin sicher, dass es auch unter ihnen einige Exemplare gibt, mit denen ich nicht klar kommen würde.

      Des weiteren ist ihr Versuch, den Text von Frau Q. im Nachhinein auf die humorige Schiene zu schieben, mehr als schwach. Humor ist nämlich nur dann Humor, wenn er bei den Lesern auch als solcher ankommt.

      Entspannte Grüße

  7. Ach du meine Güte!
    Jetzt kommt hier jemand daher und merkt erst nach 15 Jahren, dass die scheinbar Seelenverwandten gar nicht mit ihr verwandt sind.
    Hier werden ja wahre Rekorde gebrochen!

    • Jetzt sag bloß, das du auch keine kosmischen Schwingungen fühlst. Ich dachte schon, dass ich irgendwie mental auf der falschen Welle funke.

      Entspannte Grüße

  8. Ich habe den Bericht der Frau Q gelesen. Ich fand ihn auch nicht sehr humorig. Die dort vorgelegte Rassebeschreibung klang für mich fremd. Unser Whippet Mädel ist bisher Single bei uns. Kommendes Jahr oder eins drauf möchten wir Welpen von ihr, von denen wir wenigstens eine/n behalten.

    Für Karla empfinde ich Respekt, da sie auch anderslautende Statements hier ablegen lässt.

    Für mich steht aber eines fest: Der Mensch prägt die Tiere, mit denen er sich umgibt. Ist also ein Whippet mal etwas aus der Art, sind es seltenst die Gene, die das zu verantworten haben.

    Da mir „erhobene Zeigefinger“ extrem zuwider sind, würde ich auch niemandem eine Rassebeschreibung à la Frau Q. angedeihen lassen.
    Wenn ihre Hunde so sind, wie sie hier eine ganze Rasse darstellt, muss sie sich wohl selbst an die Nase fassen.

    Aber Menschen sind nun mal verschieden. Ebenso die resultierenden Meinungen.
    Wem dieser Blog nicht passt, der muss einfach woanders lesen.
    Ich freue mich auf tolle neue Photos und eloquente Texte. Danke, für die gute Unterhaltung Karla.

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