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Ein heißes Wochenende – 2

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Der Große Preis von Gelsenkirchen findet traditionell am Pfingstwochenende statt. Leider fühlte sich Pfingsten an wie November.

So heiß wie der Samstag zumindest kurzzeitig war, so kalt war der Sonntag Morgen. Es ist nicht schön, bei etwa 9 Grad im nassen Sand zu hocken. Aber ich war so jeck auf’s Fotografieren, dass ich sogar irgendwo in einer Ecke meine kleine Isomatte vergaß und mir lieber die Jeans einsaute, als wieder zurück zu gehen.

Packt wie Pattex
Das Licht war eher langweilig. Renitente Wolken schoben sich immer wieder vor die Sonne, die mir morgens oft dieses wunderbare Fleckenlicht beschert. Nunja, ich kann vieles beeinflussen, aber leider nicht das Wetter. Dennoch, trotz des drohenden Regens und den miesen Temperaturen knubbelten sich wie jedes Jahr die Fotografen. Ein Sportprofi sprach mich auf die 1DX Mark II an. Er hätte sie schon bei einem Bundesliga-Spiel getestet und wäre von dem Autofokus sehr begeistert. Stimmt! Ich auch. Das Ding packt wie Pattex. Der helle Wahnsinn! Und natürlich ist sie wahnsinnig schnell. Aber dazu und zu dem Biest an sich werde ich demnächst ein paar Foto zusammenstellen und genauer auf sie eingehen.

Please respect the copyright. Don’t copy, don’t download. If you are interested in a photo, please contact me. 

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Das Gespräch nahm seinen Lauf. Er erzählte, dass er sich vor längerer Zeit geschworen hätte, nie wieder an der Windhundrennbahn zu fotografieren. Der Schrei eines Hundes, der sich damals sehr schwer verletzt hatte, ginge ihm nicht aus dem Kopf. Menschen, die ihre Hunde lieben, so sagte er, dürften ihre Hunde nicht in einem 6er Feld laufen lassen. Nun stand er doch wieder da und ich widersprach ihm. Ich kenne viele Leute, die ihre Renner innigst lieben. Aber ich erlebe, dass bei den Läufen die Anspannung groß ist. Hoffentlich kommt er/sie in einem Stück an! Das sehe und höre ich immer wieder.

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Immer schön die Daumen drücken!
Schicke ich Mono ins Coursingtraining, dann bin ich in Sorge. Ich weiß, dass er das kann. Dennoch habe ich immer ein bisschen Angst um ihn. Das Seil, die Umlenkrollen? Aber er hat dort nur einen Laufpartner und viel Platz. Auf der Bahn laufen bei Titelrennen sechs Hunde im Vollspeed mit Körperkontakt. Da kann schonmal was schief gehen. Ich habe gesehen, wie eine Hündin im vollen Lauf mit einer Kralle in ihrem Maulkorb hängen blieb und sich überschlug wie ein Nascar nach einem Crash bei Tempo 300. Sie ist wieder aufgestanden, hat sich einmal geschüttelt und gut war’s. Gewissenhaft trainierte Whippet verpacken mehr, als man denken mag.

Die Nascars sind überhaupt ein guter Vergleich. Hier werden die Fliehkräfte deutlich, die bei hohen Geschwindigkeiten auftreten. Da reicht ein leichter Ditscher und fupp geht es ab in die Wand. Doch gute Fahrer, ebenso wie gewiefte Hunde können Rempler oft abfangen und sich selbst bei irrsinnigem Tempo stabilisieren. Ich habe in den letzten Jahre schon einige wilde Manöver, aber noch keinen einzigen schweren Unfall erlebt. Zum Glück. Aber ohne Risiko ist die ganze Kiste nicht.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

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