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Ein Danny-Update

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Nein, ich habe Danny nicht die Ohren abgeschnitten, weil sie mal wieder in alle Richtungen standen. Mittlerweile hat er sie ganz gut im Griff. Der Ausschnitt ist schlicht und einfach so. 1:1 theoretisch vergrößerbar auf 4 x 6 Meter. Ich mag dieses etwas düstere Foto sehr, denn Dannys Augen sagen fast alles. Er guckt so wie er ist. Geradeaus in allem was er tut, aufmerksam und zugewandt.

Das Hundekind ist nun knappe acht Monate alt und entwickelt sich entsprechend. Im Augenblick ist er etwas schlaksig wie fast alle Rüden in diesem doch sehr fragwürdigen Alter. Im seinem Kopf herrscht jedoch noch eine gewisse Ordnung, bzw. das, was man in Bezug auf Danny als Ordnung bezeichnen kann. Er kommt auf Zuruf. Meistens. Er spuckt Sachen aus, die er findet und/oder klaut. Meistens. Er freut sich über alles und jeden ein Bein ab. Immer! Er findet jeden fremden Hund toll. Immer! Er frisst wie ein Scheunendrescher. Immer!

Vierbeinige Charmoffensive

Ebenso wie Mono zeigt mir Danny jeden Tag, wie absolut unbezahlbar es ist, den Charakter der Mutter eines Welpen zu kennen. Sie vererbt ihr Gemüt und prägt ihren Nachwuchs. Das perfekte züchterische Umfeld unterstützt und rundet ab. Selbstverständlich trägt auch der Vater, in Dannys Fall Ch.Play A While Nokia, seinen Teil bei, aber er ist nicht da, wenn die Welpen aufwachsen. So ist Danny zu einem Charakterklon seiner Mutter Ivy, Skyborn The Room Of My Life, geworden. Er ist durch und durch freundlich, lustig und im besten Sinne lieb. Er ist allen Menschen sehr zugewandt, neugierig, sehr gesellig und mittlerweile Monos bester Kumpel.

Natürlich macht er Blödsinn. Er hat in den letzten Monaten mehr Blödsinn gemacht, als Mono und Mr.Clark zusammen in insgesamt knapp 10 Jahren Lebenszeit. Aber er beschränkt sich auf „kleinen“ Blödsinn. Er klaut Handschuhe, Handfeger, Zahnbürsten, Bimssteine und Ähnliches. Er betätigt sich als Krümeldetektor, findet grundsätzlich alles, was er ansatzweise für fressbar hält und sortiert hin und wieder die Wäsche. Aber er versteht sofort wann Schluss ist. Alles prima zu verkraften also.

Hin und wieder ein Fell voll …

Für eine klare Ordnung im hündischen Miteinander sorgt Mono mit einer hoheitlichen Souveränität, die ich ihm noch vor einem Jahr nicht zugetraut hätte. Er macht das fabelhaft. Seine Geduld ist nahezu endlos. Doch wenn sie aufgebraucht ist, dann knallt es richtig. Mono praktiziert kein halbherziges Kleinklein, sondern setzt sehr nachdrücklich und unmissverständlich Grenzen. Danny weiß also ganz genau, wie weit er gehen kann und ich wiederum kann mich auf Mono blind verlassen.

Dannys Festplatte befindet sich im Moment also noch in dem Zustand vor dem Pubertätsabsturz. Aber ich bin fast sicher, dass sich demnächst gewisse Fehlfunktionen einstellen werden. Oder ich irre mich und er überspringt die Trotzphase, so wie Mono es getan hat. Und selbst wenn Danny für die nächste Zeit auf den entwicklungsbedingten Durchzug stellt, dann wird es mir extrem schwer fallen, mit ihm amtlich zu werden. Denn er ist derart charmant, dass er mit einem freundlichem Hüpfer jeden Ärger verpuffen lässt.

Hiermit möchte ich nochmal ganz offiziell und aus tiefstem Herzen Liane Bertlich danken, dass sie uns diesen wunderbaren, fröhlichen Rüden anvertraut hat. Er ist für uns etwas ganz Besonderes.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

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