In unserer Gegend gibt es ja schon eine Menge Leute die ’ne Macke haben, aber in Duisburg scheint der eine oder andere schwerer beeinträchtigt zu sein, als man landläufig denken mag.

Meine Lieblingsnachrichtenquelle WAZ berichtet über ein Ehepaar, das endlich mal nicht nur jammert, sondern – wie man hier im Ruhrgebiet sagt –  Nägel mit Köppe macht und sich wehrt. Lange, lange waren sie machtlos gegen den Feind, der bösartig, heimtückisch und mit Vorsatz ihren Zaun besudelte.

Beim Pissen vom Blitz erschlagen

Ihr Verteidigungswall zum Schutze des urinfreien Sektors sollte ein Zeichen setzen. Ein Fanal des aufrechten Bürgers, der seinen Grund und Boden gegen marodierende Vierbeiner und ihre asozialen Halter entschlossen und mit aller Härte verteidigt. Kollateralschäden, so haben sie von den Amerikanern gelernt, müssen in Kauf genommen werden, wenn es um die Freiheit geht. Kriegt also das nächste Kind nach einem Elektroschock einen Heulkrampf und wird der nächste Kleinsthund beim Pissen förmlich vom Blitz erschlagen, dann opfern sie sich heroisch für das große Ganze.

Leider spitzte das Duisburger Bauordnungsamt wohl schnell seine – denkt man an das große Ganze – kleinkarierten Ohren und schaltete den Schutzwall ab. Keine Baugenehmigung! Aber die reicht das tatkräftige Ehepaar nach. Und dann ist bald wieder alles blitzeblank im urinfreien Sektor.