Ich bin die endlose Diskussion um Show- und Rennhunde so leid, dass ich kaum Worte dafür finde. Ebenso leid bin ich die dogmatische und vernagelte Art, wie ein paar offenbar chronisch unterbeschäftigte Menschen mit vollkommen sinnentleerten Aneinanderreihungen von Neins und Dochs und Abers zu diesem Thema die teuer bezahlten Server dieser Welt vollmüllen.

Gibt es bei Facebook nicht eine Kontrollinstanz, die mit der Meldung „Überwinkelung war doppelt, die müssen wir leider abziehen“ einen Post blockiert? Zuckerberg hat doch sonst alles im Griff. Vielleicht könnte man das mal anregen.

Training beim WRV Westfalen-Ruhr am 27.10.2013
Bahntraining beim WRV Westfalen-Ruhr am 27.10.2013

Zum Glück kann ich ganz alleine entscheiden, welchen Hund ich in welcher Form und Farbe mag. Finde ich eine kleine, lackschwarze Whippethündin aus einer Rennlinie ganz entzückend, wird mich die Showszene dafür nicht steinigen. Und wenn ich einen 56 Zentimeter großen US-amerikanischen Show-Rüden wunderschön finde, wird mich die Rennszene nicht mit Gebrüll vom Hof treten.

Es ist nämlich in beiden Lagern vollkommen wurscht, solange ich nicht anfange, meine Sicht der Dinge als die einzig richtige zu propagieren. Ganz im Gegensatz zu den oben erwähnten Berufsmäklern meine ich nämlich, dass es diese eine richtige Sicht gar nicht gibt. Ich wandle also vollkommen unbehelligt zwischen den Welten und tue dort höchst egoistisch genau das, woran ich am meisten Spaß habe.

Ich hoffe Dunja Baensch verzeiht mir, dass ich ihren Silas für den Titel missbrauche.

Für die publizierten Fotos gilt wie immer: Bitte respektiert das Copyright. Wer Interesse an einem der Bilder vom Bahntraining beim WRV Westfalen-Ruhr am 27.10.2013 hat, setze sich bitte mit mir in Verbindung.