Fast täglich

Willkommen zur öffentlichen Selbstzerfleischung

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Ich muss feststellen, ich bin mal wieder irritiert. Ich bin irritiert angesichts einer Informationspolitik, die mehr Verwirrung, Zweifel und Häme stiftet, als dass sie Fakten kommuniziert. Ein ganz normales, zahlendes Mitglied, das weder ein Amt bekleidet, noch organisatorisch involviert ist, muss den Eindruck gewinnen, dass sich das Tagesgeschäft des DWZRV nun bald in Gänze auf die Austragung von Schlammschlachten reduziert. Life und in Farbe.

Von allen Mitgliedern des DWZRV wird selbstverständlich Loyalität und Respekt gegenüber dem Verband und seinen Funktionären gefordert. Doch wie sollen die Mitglieder diesen Respekt aufbringen, wenn sie immer und immer wieder Zeugen von internen Querelen, von Desinformation und der konsequenten Vermischung von Fakten und Meinungen werden?

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Jedes zahlende Mitglied des DWZRV hat ein Recht auf sachliche Informationen über alles, was den Verband und somit das Mitglied selbst betrifft. Es ist die Aufgabe des Vorstandes bzw. seiner Mitarbeiter diese Informationen zusammenzustellen und an die Mitglieder weiterzugeben. Das erfordert natürlich Teamarbeit, gut funktionierende, kurze Kommunikationswege und vor allem die Fähigkeit der Faktensammler, sich selber von den Inhalten zu distanzieren. Denn tendenziöse und zugunsten der Interessen Einzelner gefärbte Propaganda im News-Mäntelchen braucht kein Mensch. Dabei ist es vollkommen egal, von welcher Partei sie nun gerade gestreut wird.

Wo viele Menschen aufeinander treffen, wird es zwangsläufig immer irgendwo krachen. Es wäre fast gruselig, wenn 4.000 oder mehr Menschen alle einer Meinung wären. Doch die, deren Aufgabe es ist, den Laden zusammen und am Laufen zu halten, die rasseln doch bitte hinter verschlossenen Türen mit den Säbeln. Sonst könnten nämlich die geneigten Matrosen schnell dem Verdacht erliegen, dass ihre Kapitäne mehr Energie und Zeit in den Erhalt ihrer eigenen Pfründe, als in die Aufgabe stecken, zu der sie sich freiwillig zum Wohle des Schiffes und der gesamten Besatzung verpflichtet haben.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

4 Comments

  1. Dr. Claudia Rittner Reply

    jetzt müsste man nur noch wissen – man kann ja nicht immer auf dem Laufenden sein – worum es eigentlich geht ?

  2. Birgit Brandenburg Reply

    Der springende Punkt ist die oberflächliche Information des DWZEV bzw. der Funktionäre. Es wird öffentlich kritisiert, aber nichts Genaues weiß man. Das gibt zu Spekulationen Anlass.
    Die Mitglieder erfuhren, dass bei einer Coursingveranstaltung manipuliert wurde und dass man um Aufklärung bemüht sei. Prompt verwickelte man sich öffentlich in Kompetenzstreitigkeiten. Als schlichtes Mitglied und Coursinganhänger hätte ich gerne gewusst, wie die Manipulation möglich war. Kompetenzen irgendwelcher Gremien interessieren mich in diesem Fall gleich Null. Aber da fehlt es der Info des DWZRV einmal wieder an Substanz.
    Ein ZKM tritt zurück, weil es die Ziele für seine Rasse torpediert sieht. Der DWZRV reagiert zunächst mit einer drakonischer Maßnahme, die kein Mitglied nachvollziehen kann und einer Flucht-nach-vorne Mentalität, bei der man sich des Gefühls nicht erwehren kann, dass der Kritiker verbal „platt gemacht“ werden soll. Angriff ist nicht immer die beste Verteidigung.
    Vielleicht sollte man die Gremien einfach verkleinern, damit die Kommunikation untereinander und mit den Mitgliedern besser klappt. Wenn dann noch eine gehörige Portion Offenheit dazu kommt, liefe der Laden vielleicht besser.
    Otto-Normal-Mitglied hat im Moment nicht das Gefühl, dass wir ein Verband für unsere Windhunde sind, sondern eher ein Kegel-, Skat- oder Turnverein.

  3. Birgit, du triffst den Punkt! Die Sache an sich leidet enorm unter internen Grabenkämpfen. Jeder ist so sehr damit beschäftigt, sich selbst und seinen Standpunkt ins rechte Licht zu rücken, dass die wichtigen Inhalte untergehen.

    Entspannte Grüße

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