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Wie fange ich an?

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Kolumne in Unsere Windhunde, Deutscher Windhund Zucht- und Rennverband, Mai 2012 – Vor einiger Zeit hat man mich gefragt, ob ich in einer regelmäßigen Kolumne über Themen und Fragen berichten möchte, die die Whippetszene bewegen. Das habe ich gerne zugesagt, stehe aber nun vor einem fast unlösbaren Problem. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.

Denn es sind viele Themen und viele Fragen. Welche Prioritäten setze ich nun? Worüber darf ich schreiben? Was ist opportun, was nicht? Die UW ist schließlich ein Verbandsorgan. Wie weit darf ich also gehen?

Darf ich z.B darüber schreiben, dass ich immer wieder höre, wie erfahrene und engagierte Aussteller langsam aber sicher die Lust verlieren, weil sie eine gewisse Art von Leinenrichterei leid sind? Wohl nicht. In der Konsequenz müsste ich ja dann auch erwähnen, dass sie sich nicht selten als gut zahlende Füllwatte fühlen, mit der lediglich eine bereits im Vorfeld choreografierte Inthronisierung ausgestopft wird. Ich denke, dann könnte ich meinen Bleistift wohl direkt wieder einpacken!

Da ich mich keinesfalls zu weit aus dem Fenster lehnen möchte, werde ich auch ganz bestimmt nicht die Frage stellen, ob DWZRV-Funktionäre und/oder Richter nicht eigentlich so etwas wie Vorbilder sein müssten. Denn für Ausstellungsneulinge könnte es durchaus verwirrend sein, wenn eben jene Autoritäten am Ringrand lauthals und böse über die sich in der Bewertung befindlichen Hunde lästern. Nein, ich denke das wird kein Thema sein. Die Leute sollen ja auch was Nettes zu lesen bekommen.

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Ich werde mich also auf die weniger heiklen, aber nicht minder interessanten Themen stürzen, die die Whippetwelt bewegen. Vielleicht werde ich bald mal laut darüber nachdenken, wie die für die Körung wichtige Bewertung „freundliches, sicheres Verhalten im Ring“ genau zu definieren ist. Zu diesem Punkt scheint es ja fast diametral entgegengesetzte Auffassungen zu geben. Aber im Laufe der Saison werden sich bestimmt noch mehr Aktualitäten auftun, die eine intensivere Beschäftung fordern. Irgendwas ist ja immer.

edit: Da mich in den letzten Tagen zu meiner Kolumne in der UW eine ganze Menge Feedback erreicht hat, möchte ich den Lesern gerne die Gelegenheit geben, hier zu kommentieren. Alle weiteren Texte werde ich hier zeitgleich mit dem Erscheinen der jeweiligen Ausgaben veröffentlichen.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

7 Comments

  1. Guten Tag Frau Schwede,
    ich hoffe Ihr Beitrag im UW war nicht der erste und letzte Beitrag!
    Die Wahrheit ist für manche nicht immer angenehm.
    Ich hoffe mehr von Ihnen an dieser Stelle lesen zu können!
    Wir haben vergleichbare Erfahrungen mit einem Windspiellrüden (ES,ICH.,CH-NL,BE,Lux,Dt.VDH,DWZRV)!
    Ich bin kein Züchter!

    mfG

    Siegfried Büttner

  2. Sehr geehrter Herr Büttner,

    ich freue mich, dass Ihnen meine kleine Kolumne gefällt. Sie wird in Zukunft alle zwei Monate in der UW erscheinen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Karla Schwede

  3. ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, und freue mich dass man nun alle zwei Monate etwas von Ihnen lesen kann.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gabi

  4. Vielen Dank auch an Sie! 🙂 Ich habe ihre Posts aus dem Impressum hier hin verschoben.
    Den nächsten Artikel können Sie dann direkt hier kommentieren. Ich bin sehr gespannt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Karla Schwede

  5. Von dieser Deiner Schreibe wünsche ich mir mehr…viel mehr! So ganz nebenbei und so verflixt gut gelungen Treffer setzen – Karla, das hat was. Chapeau! Ich freue mich auf Deine nächsten Beiträge!

  6. Hallo Karla,
    deine Berichte und Kommentare sind immer auf den Punkt gerichtet.
    Allerdings denke ich auch, dass über das Thema Ausstellung, wenn man es so ausdrückt
    wie man es schon oft erlebt hat, eine „Maulsperre“ verhängt würde.
    Es gibt ja noch genügend andere Themen und wenn dir diese Zensur nichts ausmacht,
    werden sicher viele Leser Freude an deinen Berichten haaben.

    Liebe Grüße
    Michael

  7. Ooh ja, „freundliches, sicheres Verhalten“ – nicht nur in der „Windhundszene“ ein Thema. Bei der Begleithundeprüfung mit Jasper konnte der Richter (vom Schäferhundverein(SV)) bei einem Cattledog die Chipnummer nicht ablesen, da der Hund ihn anging. Besitzerin übernahm das Ablesen, scheint wohl beim SV nix ungewöhnliches zu sein… schade, heißt es doch Begleithundeprüfung und nicht Verteidigungs- oder Schutzdienstprüfung (aber das heißt ja jetzt VPG, ist weniger negativ behaftet)

    Mehr Karla im UW!

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