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Twentyseven Whippets

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Wie viele Whippets waren 2012 zur Whippet Jahresausstellung in Münster gemeldet? 110 glaube ich. Wie viele waren 2012 in Donaueschingen gemeldet? Glatte 112. Kräftig Konkurrenz also, so wie es sein soll. Den Jahressieger oder den Winner Donaueschingen bekommt man schließlich nicht geschenkt.

Bei jeder normalen CAC-Schau laufen mindestens dreißig bis vierzig Whippets auf, die CACIB’s  können sich oft – je nach Richter – über 60 bis 80 Meldungen freuen. Das ist eine andere Hausnummer als z.B. die internationalen Ausstellungen in den Niederlanden. Dort käbbeln sich selten mehr als 20 Whippets um die Anwartschaften. Aber die Masse macht es natürlich nicht. Ist die Konkurrenz stark, dann reichen zehn Hunde, um die Sache spannend zu machen.

Im Rahmen der Westminster Kennel Club Dog Show 2013 im Madison Square Garden, New York, standen genau 27 Whippets auf dem grünen Teppich. Das eine lachhafte Zahl für eine Veranstaltung, die mit einem derart großen Brimborium angekündigt und veranstaltet wird. So dachte ich zumindest. Doch einfach melden kann man zu dieser Show nicht.

Die Anzahl der Hunde aller Rassen ist auf 3.200 begrenzt. Die Top 5 der Champions aller Rassen werden eingeladen. Wer nicht eingeladen wird, muss über das Jahr im Rahmen von American Kennel Club-Shows eine gewisse Anzahl von Punkten gesammelt haben, um teilnehmen zu dürfen. Das dünnt kräftig aus. Darüberhinaus kann ich mir vorstellen, dass die zu überbrückenden Entfernungen innerhalb der USA den einen oder anderen Aussteller seine Chancen gut abwägen lassen.

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Zu meiner Erleichterung zeigt das sehr lange Video vom Breed-Judging unter dem Norweger Espen Engh, dass auch im Garden nur mit Wasser gekocht wird. Neben den perfekt trainierten Stars wie z.B. dem BOB-Rüde Ch Winway Lexie Personal Appearance und der allgemein bekannten GCH Sporting Fields Bahama Sands standen ein paar sehr, sehr schöne Whippets im Line-up. Bei zweien habe ich mich gefragt, wie sie bei den strengen Meldestatuten dort hatten landen können, doch das Gros hat mir sehr gut gefallen. Schicke Hunde, die dem von einigen deutschen Züchtern immer wieder beschworenen Schreckgespenst des übertriebenen, viel zu großen, untypischen Ami-Whippets so rein gar nicht entsprechen wollen.

edit: Ich warte noch auf die Freigabe der Pressefotos seitens des Westminster Kennel Clubs. Sobald ich die habe, reiche ich ein paar Bilder nach.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

2 Comments

  1. Ja, die Whippets des amerikanischen Typs sind Geschmacksache und das ist auch gut so! Aber auch bei dem englischen Typ gibt es „so’ne“ und „solche“. Auch Geschmacksache. Gott sei Dank lassen sich die Lebewesen nicht komplett in Schubladen stecken, so dass es interessant und spannend bleibt!

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