Ausprobiert

Test der Canon PowerShot G16 – Butter bei die Fische!

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In meinem letzten Beitrag über die PowerShot G16 habe ich gezeigt, dass sie tatsächlich so schnell ist, wie angekündigt. Manchmal ist sie sogar schneller, als mir lieb ist.

Doch schnell allein hilft nicht, wenn die Bildqualität nicht stimmt. Deshalb habe ich mich wie angekündigt in den letzten Tagen auf Motive und Lichtsituationen konzentriert, bei denen es ans Eingemachte geht. Jetzt also noch einmal Butter bei die Fische.

Bigger than life

Dass man beim Schneiden von Tomaten hin und wieder Verletzungen davon trägt, ist allgemein bekannt. Dass man aber beim Fotografieren von Tomaten sein Augenlicht aufs Spiel setzten kann, weiß ich erst seitdem ich bei der Vorbereitung eines schlichten Salats eine Idee hatte.

(Bitte zum Vergrößern immer das erste Bild anklicken.)

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Ich hatte eine Tomate in eine große Edelstahlschüssel gelegt und bemerkte, dass die Wandungen das Rot der Tomate stark reflektierte. Ich holte also die PowerShot, stellt die Schüssel auf den Boden und machte von oben ein paar Bilder. Letztere waren allerdings sehr mau. Also rastete ich den kleinen Blitz aus und versuchte es nochmal. Danach brauchten meine Augen etwa sechzig Sekunden, bis sie wieder klare Bilder an mein Gehirn senden zu konnten. Der Blitz der G16 ist heller, als man vermuten mag, und Edelstahl reflektiert nicht nur das Rot der Tomate. Die Schärfe und die Details des Fotos finde ich zwar beeindruckend, aber ich werde diesen Versuch nicht wiederholen. Und bitte, auf keinen Fall nachmachen! Es sei denn ihr habt einen Schweißhelm im Zugriff.

 Schnell scharf gemacht

Ebenso wie die Blitz-Tomate zeigen die anderen Detailaufnahmen, wie hoch die Abbildungsschärfe der G16 ist. Sehr hilfreich ist dabei natürlich der interne Bildstabilisator. Solche Ergebnisse machen sehr großen Spaß, insbesondere dann, wenn sie aus einer Experimentierlaune förmlich aus der Hüfte geschossen sind. Oft ist eben keine Gelegenheit oder keine Zeit die Große aus dem Koffer zu pulen und startklar zu machen.

Dabei sind mir persönlich die Kreativ-Programme nicht besonders wichtig. Aber das ist Geschmacksache. Einzig Monochrom nutze ich des öfteren, weil ich Schwarz-Weiß sehr mag. Die Funktion Spielzeugkamera passt ab und zu ganz gut, um einen Vintage-Effekt zu zaubern, wie auch Nostalgisch. Super ist die komplette Effektpalette natürlich, will man peppige Fotos direkt aus der Kamera bei Facebook oder Instagram zu teilen. Was man darüber hinaus mit der G16, einem Stativ und einem I-Phone machen kann, zeigt der Fotograf Teymur Madjderey auf seinem Blog. Sehr coole Bilder.

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Canon PowerShot G16
Der Akku der PowerShot G16 ist ein Dauerläufer. Er hält einen langen Fototag locker durch.

Fast wie ’ne Große

Die Canon PowerShot G16 kann viel. Fast so viel wie eine Große. Das sehr weitwinklige Objektiv erlaubt Fotos auf engem Raum und aus extremer Nähe. Bei Blende 8 gibt sie Landschaften von links nach rechts knackscharf wieder. Schlechtes Licht packt sie bis etwa ISO 3200 prima weg. Sie ist so schnell, dass sie sogar mit Whippets mithalten kann und ein Carrerabahn-Auto in einem winzigen Zeitfenster gleich zwei Mal erwischt. Das ist eine echte Bank. Der optische Sucher ist leider etwas klein geraten, aber das stört mich nicht weiter.

Ich habe sie immer dabei. Wirklich immer, egal wo ich hingehe. Da ich grundsätzlich dazu neige, in meinen Taschen ein gewisses Chaos zu produzieren und sie deshalb nie frei von Krümeln aller Art sind, habe ich der G16 ein Oldschool-Ledertäschchen gegönnt. Das sieht nicht nur lässig aus, sondern schützt sie auch vor Dreck, Stößen und Feuchtigkeit. Schließlich soll sie noch lange schön bleiben. Denn in den letzten Wochen habe ich die Canon PowerShot G16 nicht nur wegen ihrer technischen Qualitäten sehr zu schätzen gelernt. Sie hat etwas auf der Pfanne, was mir bisher noch keine Kompakte in dieser geballten Form bieten konnte: Sie gibt mir Flexibilität. Unbezahlbar!

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

2 Comments

  1. Quintinas letzter Fisch war nicht im geringsten so frisch wie deiner und roch auch nicht mehr so lecker 😉

    • Wir hatten auch vor einiger Zeit einen „Schollenerfahrung“. Fünf Wochen tot und so tief in den Pelz gerieben, dass keine Badewanne half. Infernalisch!

      Entspannte Grüße

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