Ich freue mich ja immer wie Bolle, wenn Züchter mir ihre Welpen anvertrauen. Im fotografischen Sinne natürlich. Denn hätte ich aus jedem Wurf, den ich in den letzten 24 Monaten fotografiert habe, meinen Lieblingszwerg eingepackt, hätte man uns längst wegen Animal-Hoarding angezeigt.

Unter den kleinen Harringay’s Greyhounds von Christiane und Dietmar Niemeyer war auch wieder so ein Kandidat, der mir nicht von Seite weichen wollte. Der kleine Rüde mit den weißen Pfötchen hatte offenbar einen Narren an mir gefressen. Und wenn nicht an mir, dann wohl an den Leckerchen, die ich in der Jackentasche hatte.

Dame Harringay beim Training
Die Mutter der Welpen – Im letzten Sommer hatte ich die Gelegenheit, Dame Harringay aka Freaky beim Training zu fotografieren.

Dennoch bin ich in diesem Falle recht resistent, denn ich weiß genau, was für Bomben aus diesen kleinen Schnullis werden. Erfahrene Hände only! Soviel ist mal klar. Denn einen Renn-Greyhound hat man nicht mal eben so und ohne Ahnung vom Drumherum. Trotzdem schaue ich sie mir sehr gerne an. Insbesondere unter Volllast sind sie sensationelle Fotomotive.

Kleine Greys muss man nicht verstehen.
Die Verpaarung von Dame Harringay und Endless Sky brachte neben drei schwarzen Rüden und drei schwarzen Hündinnen auch ein gestromtes Mädchen, das heraussticht, wie eine Erdbeere auf einer Sahnetorte.

Fast ein Feiertag ist es dann natürlich, wenn ich gleich sieben Welpen, ihre Mutter und die ebenso rabenschwarze Portugiesische Wasserhündin Sina vor der Kamera habe. Dann muss ich mich nur noch auf die Wiese legen und kann die Show genießen. Die Kleinen haben so viel Power und Lebensfreude, dass mir Mutter Freaky fast leid getan hat. Diese Engelsgeduld hätte ich auch gerne.

Ich wünsche den sieben Zwergen eine gute Reise zu ihren neuen Besitzern. Vielen Dank für einen sehr, sehr lustigen Nachmittag. Hier ein paar kleine Eindrücke von der rasenden Bande.