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Polo 2018 – High Goal in Schwarz-Weiß


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Der High Goal Cup 2018 in Düsseldorf war für mich kein Pflichtprogramm, sondern eine Kür. Eigentlich hatte ich das Finale der dreitägigen Veranstaltung schon abgewählt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, mich innerhalb von sieben Tagen ein zweites Mal sechs Stunden lang in die brütende Sonne zu setzen. Schließlich hatte ich mir schon beim Rhein Polo Club rote Ärmchen geholt.

High Goal Polo in Düsseldorf

Doch das Kribbeln in den Fingern kam trotz der angesagten 31 Grad. „Los! Ist doch nur kurz über die A 52.“ Gegen alle Vorsätze fuhr ich also doch und landete nur knapp 20 Minuten später auf dem riesigen Feld nahe des Düsseldorfer Flughafens, wo ich schon im letzten Jahr das Team Land Rover begleitet hatte. Das Match um den dritten und vierten Platz (Land Rover – Hajo) sowie das Finale (Ullrich – Bucherer) standen an.

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Die lange Kante

Im letzten Jahr war der beste Platz zum Fotografieren an der langen Kante des Spielfeldes direkt neben dem Moderator Jan-Erik Franck. Für die Mitzieher kann ich nämlich weder einen Krankenwagen noch Stallungen oder hässliche Hochspannungsleitungen im Hintergrund gebrauchen. Die dunklen Bäume auf der gegenüberliegenden Seite hingegen bieten mir das perfekte Bühnenbild.

Nachdem ich mich etwas eingegrooved hatte, war ich happy, doch gefahren zu sein. High Goal ist schließlich sowas wie die Champions League des Polo. Ich habe ein paar Fotos mitgebracht, die mir sehr gut gefallen, denn sie sind sowohl formal als auch farblich genau mein Geschmack. Farblich? Polo ist eigentlich Farbe. Die Helme, die Trikots, die Pferde. Doch nachdem ich eines meiner Lieblingsfotos mal kurz in Schwarz-Weiß umgewandelt hatte, war es erneut um mich geschehen. Ich verbrachte also weitere Stunden, die bereits in bunt fertigen Foto in monochrom umzurechnen.

Das beste Pony des Turniers. High Goal Cup 2018 in Düsseldorf
Das beste Pony des Turniers.

Die Mark II muss in die Badewanne

Die sehr feinen Verläufe, die durch die langen Belichtungszeiten (alle Fotos betoniert 1/40 sek. aus der Hand, Canon EOS 1D X Mark II und Canon EF 300mm 1:2,8L IS II USM) entstehen, sind einerseits wunderbar, andererseits aber auch verräterisch. Denn sie bringen jeden noch so winzigen Fleck auf der Linse, dem Spiegel der Kamera oder gar ihrem Sensor wie kleine, böse Plagegeister ans Licht. Mein lieber Schwan! Entweder hat mir jemand auf die tellergroße Linse des 300ers geniest oder die Mark II muss dringend in die Badewanne. Da ich am Sonntag Morgen das 300er ordentlich geputzt habe, befürchte ich Letzteres.

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Öfter mal spontan sein

Das ist nun meine dritte Polo-Saison. Mittlerweile kenne ich viele Gesichter. Doch am Sonntag haben die Spieler der einzelnen Teams offenbar fröhlich die Trikots durchgetauscht, so dass ich mich beim Betexten der Fotos nicht auf den offiziellen Spielplan verlassen konnte. Zum Glück gibt es bei Google die gute, alte Fotosuche. Ich hoffe also, dass ich niemanden verwechselt habe.

Rückblickend auf das letzte Wochenende bin ich sehr froh, spontan gewesen zu sein. Vielen Dank für den herzlichen Empfang! Und danke an die nette Hut-Dame. Ich habe endlich die Stetson Kappe, die ich schon immer haben wollte.

Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

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