Flach, weit ausgreifend, schwungvoll und effizient soll das Gangwerk eines Whippets sein. So wenig Anstrengung wie nötig für so viel Fortbewegung wie möglich. Oft höre ich, wie seine Art des Trabens mit der von Pferden verglichen wird. Mein Gefühl sagt mir dann immer, dass dieser Vergleich hinkt. Doch meine Ahnung von Pferden und ihrer Art zu traben geht gegen Null. Deshalb nutze ich gestern die Chance, mir selber mein laienhaftes Bild zu machen.
Die Praxis unsere Tierarztes liegt auf dem Gelände der hiesigen Trabrennbahn. Viele Male habe ich mir schon vorgenommen, an einem Renntag dort Fotos zu machen, doch meistens hat es entweder zeitlich nicht gepasst oder ich habe es einfach vergessen.
Gestern abend habe ich mich dann endlich mal an die Bahn gestellt und die Traber beoachtet. In der Tat sind mir einige Lichter aufgegangen: In der gestreckten Phase ist das Gangwerk der Pferde tatsächlich dem der Whippets recht ähnlich. Sie greifen weit aus und machen sehr viel Boden gut. Ziehen sie allerdings in der nächsten Bewegungsphase die Vorderläufe wieder an, endet die Ähnlichkeit zum Whippet schlagartig. Meine ich. Denn einen derart hochgezogenes Beinchen (wie unten) mag bei den Trabern richtig sein, möchte aber wohl kein Richter im Whippetring sehen, oder?

Die Fachleute mögen mir doch bitte sagen, ob ich total falsch liege. Bitte auf der erste Bild klicken, um die Galerie zu starten.










