Fast täglich

Faul en France

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Zwischen Deutschland und Frankreich liegt – geografisch unvermeidbar – Belgien. Nichts gegen die Belgier, ich kenne einige sehr nette Exemplare, doch wann zum Teufel kriegen die endlich ihre Autobahnen in den Griff?

Seit nahezu 15 Jahren fahre ich zwischen Liège und Mons immer durch die gleichen, fast badewannentiefen Löcher. Aus der blanken Langeweile, die eine lange Autofahrt meistens mit sich bringt, habe ich ihnen schon Namen und Koordinaten zugewiesen. Immerhin kann ich mich auf sie einstellen und rumpel nicht mehr vollkommen unerwartet durch alle Spielarten von Rillen, Brüchen und dicken Kratern. Dafür war das frisch geplättete Teilstück irgendwo hinter Spa eine große Überraschung. Ganz offenbar sah die EU nicht nur den Transitverkehr, sondern auch ihre Diplomaten in Gefahr und hat ein Eimerchen Teer springen lassen. Doch nach ein paar Kilometern ist dann wieder Ruckelpiste. Da die Franzosen ihren Autobahnbau zur Kunst erhoben haben, fährt es sich ab der ersten Maut hinter Valenciennes dann wie im Luftkissenboot. Entspannung!

Mono faul en France
Lümmeln auf den neuen Schaffellen

Mono und Mr.Clark ist das relativ egal. Sie würden auch 1000 Kilometer liegen bleiben, ohne ein einziges Mal den Boden einer Autobahnraststätte zu betreten. Denn irgendwie wissen sie immer genau, dass sie noch nicht am Ziel sind. Kurz pieseln und wie geölt wieder ins Auto. Als hätte es sich unter den Hunden der Welt herumgesprochen, dass diese Orte zu meiden sind. Insbesondere die belgischen.

Richtig locker werden sie erst dann, wenn sie die alt bekannte Mischung aus Lavendel und Antlantikluft in ihren Nasen haben. Ab und an auf’s Feld, ab und zu an den Strand, fressen, dösen, sonnenbaden. Die Hunde tun dort nicht anderes als wir. Faulenzen und gut Essen, ab und zu unterbrochen von erstaunlich agiler Eidechsenjagd.

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Treibholz
Treibholz ist immer spannend

Auf letzere habe ich dankend verzichtet, lieber die unzähligen Flohmärkte durchforstet und die Zeit genutzt, mich intensiv mit meinem Testobjektiv, dem Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM, zu beschäftigen. Aber das ist eine andere Geschichte von Erfolg und Misserfolg, der beweist, dass der berühmte menschliche Faktor nicht zu unterschätzen ist.

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Meine Frankreich-Auswahl ist also wieder riesig. Deshalb habe ich in der Galerie zunächst mal nur ein paar Bilder einer Serie zusammengestellt, die ich besonders interessant finde. Bitte das erste Bild anklicken, um die Galerie zu starten.

Das Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM wurde mir von Canon für einen ausführlichen Test zur Verfügung gestellt. Das Objektiv ist im Foto-Fachhandel oder zum Beispiel auch bei Amazon erhältlich.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

2 Comments

  1. Super schöne Fotos,

    hier gehen die meisten lohnenden Aktionen leider an mir vorbei ohne sie festhalten
    zu können. Bin ja meist allein mit vier Hunden unterwegs und dann noch Kamera
    und Wechselobjektiv überfordert mich etwas.
    Vielleicht ergibt es sich ja mal irgendwann und wir können die Hunde (Whippen)
    zusammen laufen lassen. Ich vertraue dir und deiner Kamerakunst mehr als meiner.
    Liebe Grüße
    Michael

  2. Ich habe zehn Tage fotografiert wie eine Wilde. 🙂 Die Auswertung wird also noch etwas dauern. Und die Flitzerunde kriegen wir dann ganz bestimmt auch noch hin.

    Entspannte Grüße

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