Fast täglich

Liebeskrank und vollzeitchaotisch

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Lass dir nicht die Stimmung versauen! Vom nichts! Nicht von der Bäckersfrau mit der immer gleichen Leidensmiene, nicht von dem Pfosten, der wieder zwei Parkplätze dicht macht und auch nicht von vollkommen gestörten Menschen, die eher in die Klappse als auf freien Fuß gehören.

Als ich gestern Abend anfing zu schreiben, wollte ich mich eigentlich über die kranke Birne auslassen, die in unserem Park erwischt wurde, wie sie fein säuberlich Wurstköder mit Rasierklingen auslegte. Doch heute Morgen habe ich beschlossen, mir eben nicht die Stimmung versauen zu lassen. Und, so dachte ich weiter, ich werde diesem Netzwerk von perversen Soziopathen erst recht keine Plattform bieten. Hier nicht. Niemals! Denn je mehr sie in die Öffentlichkeit geraten, desto öfter können sie sich gegenseitig auf ihre von Wahn und Hass geschüttelten Schultern klopfen.

Ich bleibe positiv und freue mich über meine Hunde. Obwohl Mono in den letzten zwei Wochen eigentlich völlig neben der Spur läuft. Denn offensichtlich haben sich hier alle weiblichen Vertreter der Spezies Canins lupus familiaris abgesprochen, gleichzeitig läufig zu werden. Vielen Dank auch.

 

Der Herr beteiligt sich nicht an Kinderkram!

Ich kenne mittlerweile jeden einzelnen Grashalm im Umkreis von drei Kilometern persönlich und mit Namen. Für Spaziergänge muss ich die doppelte Zeit einplanen, obwohl ich irgendwann einen Riegel vor die hektische Schnüffelei schiebe und auf bleib bestehe. Sonst kämen wir nämlich gar nicht voran. Danny ist noch nicht soweit. Er schnüffelt zwar hinterher, doch mit der Einordnung der olfaktorischen Großoffensive hat er noch seine Schwierigkeiten. Mono nicht. Er weiß genau, was gebacken ist.

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Wohl auch deshalb beteiligt sich Mono im Moment kaum an Spielchen und Spielereien. Meine Versuche, ihn z.B. zum Futterfangen zu überreden, sind kläglich gescheitert. Mono sitzt lieber auf der Wiese und wartet.

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In seinen Augen wird Fressen ohnehin überschätzt. Es sein denn es gibt Käsebrötchen, Kekse oder Popcorn. Die gehen gerade noch ‚rein in den Hund, der in diesen Tagen sogar die von einem rekordverdächtigen Unterbiss schwer entstellte, permanent keifende, entsetzlich krummbeinige Promenadenmischung einer Nachbarin für seine Traumpartnerin hält. Sei’s drum! Auch die Zeit geht vorbei.

Vollzeitchaot Danny hingegen ist für Quatsch immer zu haben. Erst recht wenn es knusprige Belohnungen gibt. Deshalb hatte ich mit ihm auch leichtes Spiel bei meinen Experimenten mit dem 14mm Superweitwinkel im Gegenlicht. Ich finde sie sind ganz gut gelungen.

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Freie Autorin mit einem starken Hang zur Fotografie

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