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Preview: Dickes D oben an der Spree ..! Canon EOS 6D Mark II und Canon EOS 200D

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Vor ein paar Tagen hatte ich die Gelegenheit, mir gleich zwei Neuerscheinungen aus dem Hause Canon anzuschauen: Die lang erwartete Canon EOS 6D Mark II und die kleine Canon EOS 200D, die – so unterschiedlich sie sind – tatsächlich etwas gemeinsam haben. Die 6D Mark II bietet sich zum Einstieg ins Vollformat an, die 200D zum Einstieg in die Fotografie an sich.

Coole Location für einen kurzen Test

Dickes B, home an der Spree. Im Sommer tust du gut und im Winter tut’s weh! Als ich am Wochenende die Fotos aus den beiden Kameras in der Mangel hatte, rollte ununterbrochen der zwar nicht mehr ganz taufrische aber immer noch super coole Song von Seeed durch meinen Kopf. Seine Abwandlung in Dickes D kam dann quasi natural, um im Jargon zu bleiben. Denn als Canon mir die Einladung zur Präsentation in Berlin schickte, riss ich spontan die Arme hoch.

Noch zwei Tage zuvor saßen wir hier auf unserem Sofa und knabberten abwechselnd Chips und unsere Fingernägel angesichts der absurden Intrigen in der Serie Berlin Station. In einer Schlüsselszene stürzt sich einer der Protagoninsten vom Turm des Teufelsbergs zu Tode. „Wie genial ist denn diese Location!“ dachte ich noch und kurz darauf erfuhr ich, dass ich genau dort fotografieren darf. Manchmal ist das Leben dein Freund.

Canon EOS 6D Mark II und Canon EOS 200D – die neue Große und die neue Kleine

In ein paar Stunden kann ich natürlich nicht das komplette Testprogramm abfahren, aber einen Eindruck konnte ich mir auf unserem Rundgang durch und über den Teufelsberg durchaus machen. Ich fange mal mit der kleinen 200D an, denn ihre Bildqualität hat mich positiv überrascht. Sie ist Fotografieinteressierte konzipiert, die ganz vorne anfangen. Einerseits hat sie ein klassisches Menü, wie wir es von allen Canon Kameras kennen und zudem noch eines, das mit Symbolen durch die Bedienung führt. Sie begleitet also erklärend.

„Früher ging’s in Berlin um Panzer und Raketen,
heute lebe ich im Osten zwischen Blümchentapeten.“ Seed, Dickes B

24,2 Megapixel sind ordentlich, sie macht 5 Bilder die Sekunde und filmt Full HD. Über WIFI können die Fotos direkt aufs Smartphone transportiert und geteilt werden. Für die Canon EOS 200D stehen mehr als 85 passende Objektive zur Verfügung. Aber schaut euch die Fotos unten in der Galerie an (alle aus RAWs entwickelt). Für eine Einsteigerkamera liefert sie echt gut ab. Das kleine Weitwinkel verzerrt zwar kräftig, aber ich finde das passt bestens zum Motiv. Mir ist die Kleine ein bisschen zu leicht. Das mag aber daran liegen, dass ich immer mit den dicken Dingern herumlaufe. Deshalb ist dieses Gefühl keinesfalls allgemeingültig.

Die Kuppeln der Abhörstation haben mit der Zeit gelitten – Canon EOS 200 D, Canon EF-S 10-18mm 1:4,5-5,6 IS STM, Location: Teufelsberg Berlin

Von der Pike auf mit der EOS 200D

Blutige und nicht ganz so blutige Anfänger bringen mit dieser kleinen Spiegelreflexkamera vom ersten Tag an klasse Bilder nach Hause. Sie erlaubt ihnen, sich beim Fotografieren mit der Technik vertraut zu machen und sich – wann sie wollen – von ihrem Tutor zu lösen, um dann auf das normale Menü umzusteigen. Das erlaubt Menschen, die die Grundlagen der Fotografie noch nicht so ganz intus haben ein recht stressfreies Fotografieren. (Die technischen Daten findet ihr hier!)

 

Einstieg ins Vollformat mit der EOS 6D Mark II

Die EOS 6D Mark II winkt den Fotobegeisterten zu, die mit dem Vollformat liebäugeln. Sie zwinkert mit einem schwenkbaren Touchdisplay (3 Zoll) , das sie in der Riege der Canon Vollformat-Kameras einzigartig macht. Gerade an Orten wie dem Teufelsberg ist dieses Feature sehr hilfreich. Ich musste mich für extreme Untersichten nicht in den Dreck werfen, sondern konnte meinen Ausschnitt über das Display kontrollieren. Ein dicker Pluspunkt.

Ihr Vollformat-Sensor hat 26,2 Megapixel und damit mehr als z.B. die 1D X Mark II, ist aber naturgegeben deutlich langsamer. Zwischen 6 und 7 Bilder die Sekunde sind in meinen Augen allerdings schnell genug für den Allroundnutzer. Ihr Autofokus ist präzise und schnell. Ich bin ganz gut mit ihr klar gekommen, obwohl ich mich an das Touchdisplay nicht gewöhnen kann. Vielen wird es ganz sicher gefallen, ich mag lieber die Rädchen.

Die neue Canon EOS 6D Mark II ist eine  hübsches Ding und macht einen soliden Eindruck. Sie ist nicht zu schwer, aber auch nicht so leicht, dass ich meinen müsste, nichts in der Hand zu haben. Fundierte Aussagen zu der neuen Vollen kann ich allerdings erst machen, wenn ich die Gelegenheit hatte, mich länger und intensiver mit ihr zu beschäftigen. Deshalb lasse ich lieber die Fotos sprechen, die ich wahlweise mit dem 24-70er 1:2,8L und dem 16-35er 1:2,8L gemacht habe. Bald gibt es mehr.

Hier noch ein paar Keyfacts zur Canon EOS 6D Mark II:

Typ – Digitale Vollformat Spiegelreflexkamera
Zielgruppe – anspruchsvolle Amateure
Best for – Studio / Landschaft / Makrofotografie/ Portrait /Architektur / Reportage
Gewicht– 765 Gramm
Sensor – Dual Pixel CMOS AF
Pixel effektiv – 26,2
Bildprozessor – Digic 7
Autofokus  – 45 AF-Felder
Movie: – Full HD
ISO-Empfindlichkeit – 100 – 40.000
Reihenaufnahmen – max. ca. 6-7 B/s
Touchscreen – 3 Zoll, schwenkbar
Kartenschächte – 1 x SD
Connectivity – GPS, WLAN, Bluetooth
Best with – Weitwinkel, Portraitobjektive, Makro,
My two cent – Gibt es es einem ausführlichen Test

Preis: aktuell für das Kit rund 2.600,- Euro

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