Was für ein dicker Bucker! So staunte neulich beim Polo ein Hobbyfotograf angesichts meines Testobjektives. Umgangssprachlich bezeichnet das Wort Bucker hier in meiner Region einen großen Diamanten oder andere wertvolle Edelsteine. Mir gefiel der Spitzname, denn das Canon EF 50mm 1:1,2L USM verdient ihn sich redlich. Mit aller Leichtigkeit Doch, redlich hört sich so bemüht an. Obwohl das Objektiv mit einem Filterdurchmesser von 72 mm tatsächlich ein zwar recht kurzes, aber dennoch dickes Ding ist,…
Was ist jetzt genau nochmal ein Mitzieher? Die Frage kam auf, als ich eines der folgenden Fotos am Montag bei Facebook gepostet hatte. Ich würde die Antwort sehr locker formulieren, denn eine Schublade gibt es nicht: Zu allererst beschreibt Mitziehen eine fotografische Technik, bei der der Fotograf einem sich mehr oder weniger schnell an ihm vorbei bewegenden Objekt mit der Kamera folgt und im richtigen Moment den Auslöser drückt. So entstehen Bewegungsunschärfen, die in dem zweidimensionalen Medium…
Du bist nicht allein! Das beruhigt mich. Aber warum spricht genau jetzt Roy Black zu mir? Schlager seiner Kategorie verachte ich seit meiner Kindheit, doch heute passt nichts besser als seine samtene Stimme. Offenbar hat ihn mein Unterbewusstsein gegen meinen Willen gespeichert und tief verankert. Nun muss ich zugeben, dass er doch zu etwas gut war, denn wir alle sind nicht allein. Ganz im Gegenteil. Wir sind eine große Gruppe von staunenden aber willfährigen Sklaven…
Am vergangenen Donnerstag ging es in die zweite Runde. Nachdem in der letzten Woche der Fotograf Daniel Etter die Schüler des Kölner Hölderlin-Gynasiums ausführlich gebrieft hatte, konnten sie fast eine Woche lang an ihren Ideen arbeiten. Ich war sehr gespannt, wie sie die 17 Ziele der UN in Bilder umsetzen bzw. wie sie sie interpretieren würden. Das war eine große, ganz sicher nicht zu unterschätzende Aufgabe, aber die 15 Schüler sind ganz offensichtlich mit viel…
Am frühen Morgen des 4.Juli 2017 biegen Mono, Danny und ich strammen Schrittes um eine dicht beheckte Kurve. Wir ziehen hart die Bremse, als uns hinter dieser Kurve ein kleiner, dicker, schwarzer Terriermischling den Weg versperrt. Er holt tief Luft und fängt an zu kläffen, als hinge sein Leben davon ab. Wir bleiben sehr gesittet stehen. Das können wir gut. Etwa zehn Meter hinter ihm hält ein Ömchen den Griff einer Flexileine so fest, wie…