Selten war es mir so bewusst, wie neulich, als ich die Fotos aus dem Probensaal des Aalto-Balletts bearbeitete. Licht und Farben sind zwar wichtig, aber der Schnitt geht über alles. Er entscheidet über Bleiben oder Müll. Ich hatte keine blasse Ahnung, wie groß der Ballettsaal sein würde, als ich vor zwei Wochen in das Allerheiligste geladen wurde. Ich durfte im Trainingssaal des Aalto Ballett die Proben zu Vibrations fotografieren, das am 12.Mai (als ich gerade in Frankreich war)…

Das Sommerhaus meiner Familie liegt im Südwesten der französischen Vendeé. Vor rund zwanzig Jahren erstanden meine Eltern dieses kleine Herrenhaus spontan und in einem offiziell renovierten, aber objektiv betrachtet katastrophalen Zustand. Sie, und ich auch, hatten sich in die sensationelle Lage und seine klare Architektur Hals über Kopf verliebt. Heute ist es ein Paradies. Allerdings eines mit einer recht gruseligen Geschichte. Die Hexe im Kamin Vor langer Zeit wohnte hier nämlich eine Hexe. La Sorcière! Ein zahmer Fuchs wich…

Neulich habe ich bei Instagram ein Foto von Monos neuestem Schlitz im Ohr gepostet. Ein australischer Streetfotograf (@instaroy), dem ich seit der ersten Stunde folge, hatte zu dem Schlitz selbst und dem Thema Narben an sich eine wunderbare Idee. „Erzähle das Leben deines Hunde am roten Faden der Schmisse, die er sich eingefangen hat!“ Warum bin ich nicht darauf gekommen, fragte ich mich, und nahm die Inspiration dankbar auf. Zumal die Geschichten zu Monos Narben ein dickes Buch füllen könnten. Er…

Jetzt ist es endlich da, unser neues Whippetmobil. Letzte Woche haben unseren Seat Leon ST FR beim Händler abgeholt. Doch erst, wenn das Hundegitter und der Kofferraumschutz eingebaut sind, dürfen Danny und Mono mitfahren. Ich habe schließlich noch sehr gut vor Augen, wie mein heiß geliebter Combo von innen aussah. Verdreckungsvorbeugung ist Pflicht Der Grad der Verdreckung ist nur schwer in jugendfreie Worte zu fassen. Hunde durch die Matsche, Hunde hops ins Auto. Kurz in den…

Danny ist skeptisch, denn in den letzten Tagen haben er und Mono sich morgens den Popo abgefroren. Jetzt ist Mai und es könnte endlich mal wärmer werden, damit wir die Pullis final einmotten können. Bis dahin gilt es, jeden Sonnenstrahl auszupressen und jedes bisschen Wärme zu tanken. Mono stellt sich immer wie eine Statue demonstrativ an die Stelle, an die er gerne die Decke gerückt hätte. Ich folge ihm und würde natürlich einen Teufel tun, ihm diesen Gefallen…