Clicker- bzw. Markertraining lebt von der Präzision des Anwenders. Das ist klar und das wird jeder wissen, der sich daran schon einmal probiert hat. Denn ist der Click verpennt, dann geht die Übung daneben. Was in den felligen Murmeln dann wohl vor sich geht? Oft wüßte ich das nur allzu gerne, doch selbst wenn viele Hunde so gucken, als hätten sie die passenden Worte auf der Zunge, wirklich aussprechen werden sie sie nie. Leider.

Hunde denkenSo liegt es am Hundehalter seinem Tier sehr genau und prompt klar zu machen, wann es was richtig gemacht hat. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Eine genaue Anleitung tut dann oft gut. Über interssante und sehr gut geschriebene Artikel zu diesem Thema bin ich auf dem Portal Hunde denken gestoßen.

Ein Team von Hundehaltern und Trainern leitet hier den Leser durch die gewaltfreie Erziehung des Hundefreundes. Der sichere Rückruf, sowie die Impulskontrolle ist, wie ich meine, für Windhundbesitzer besonders interessant. Aber weit über den Ernst der Dinge hinaus, gibt es viele interessante Vorschläge, wie Spiel und Training in einer spannenden Einheit zum Erfolg führen können.

Ich habe z.B. sofort nachdem ich den Artikel über das Umorientierungssignal gelesen hatte, bei den Jungs ein neues Wort eingeführt. Gesagt – Leckerchen, gesagt – Leckerchen. Über mehrere Tage habe ich immer mal wieder dieses Wort gesagt und sofort belohnt. Es soll in Zukunft ausschließlich positiv besetzt sein und die Aufmerksamkeit uneingeschränkt auf mich ziehen. In kritischen Situationen werde ich es erst dann verwenden, wenn es tief in ihren Köpfen sitzt. Der Witz ist, Mono hat kaum 4 Wiederholungen gebraucht, bis er den Zusammenhang kapiert hatte. Mr.Clark stellt mehr oder weniger auf Durchzug. Sehr typisch! Aber ich bleibe am Ball.