Seit sechs Wochen testen wir schon das neue Belcando Mastercraft.
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Der Langzeittest – Das neue Belcando Mastercraft

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Ein, zwei, drei, weg! Seit dem 09.Mai 2018 ist das neue Belcando Mastercraft im Handel erhältlich. Mono und Danny dürfen das neue Premium-Futter aus dem Hause Bewital schon seit fast sechs Wochen testen. Ich hatte also ausreichend Zeit, mir ein sehr genaues Bild zu machen. Und die Jungs natürlich auch.

Wenn Mono was mag, was er sonst nicht mag

Ich fange mal hinten an. Mono liebt die Sorte Fresh Salmon. Das ist deshalb der Rede wert, weil er Trockenfutter mit Fisch zwar einen Tag lang mag, es aber am nächsten Morgen dann wiederum kategorisch ablehnt. Wenn Fisch, dann bitte frisch in Butter gebraten! Doch dieses Futter mit dem passenden Topping dazu ist genau sein Ding. Er nimmt die anderen vier Sorten genauso gern, aber sein Streben an die Fischtheke ist außergewöhnlich.

 

Seit vielen Monaten bekommen die Jungs kein anderes Futter als Belcando Lamm und Reis mit einem Klecks Finest Selection darauf. Ich weiß mittlerweile genau, dass die Umstellung von einem Belcando Trockenfutter zum anderen für meine Hunde absolut keine Problem darstellt. Als das Paket mit dem neuen Mastercraft eintraf, stellte ich mir also nur eine Frage: Welches füttere ich zuerst? Frech Salmon, Turkey, Duck, Beef oder Lamm? Fisch? Ne, damit warte ich mal! Ich wählte Fresh Turkey mit dem passenden Topping aus dem Tütchen.

Mono, acht Jahre alt, nach vier Wochen Belcando Mastercraft sieht er einfach umwerfend aus. Er hat ein wenig abgenommen und es steht ihm gut.

Mono, fast acht Jahre alt, nach vier Wochen Belcando Mastercraft sieht er einfach umwerfend aus. Er hat ein wenig abgenommen und es steht ihm gut.

Fünf Sorten Belcando Mastercraft für wählerische Langnasen

Ich habe meinen Whippets beigebracht, an einem bestimmten Ort zu warten, bis ihr Futter fertig ist. Doch der Duft des Toppings ließ sie jede Erziehung vergessen. Trippeln standen sie neben mir und 30 Sekunden später waren die Näpfe leer. Hudson ist noch zu jung für ein Adult-Futter, aber er würde sich die komplette Portion einverleiben. Soviel ist mal sicher. Wenn er sein Welpenfutter weggeputzt hat, wartet er immer und schaut, ob Mono ein paar Brocken liegen lässt. Oft scheint das so. Mono frisst sehr langsam und macht kleine Pausen zwischendurch. Dann muss ich den Zwerg kurz in Haft nehmen, damit er nicht Rest macht. Bei Danny gibt es ohnehin nichts zu holen.

Die Meisterstücke von Belcando bestehen zu achtzig Prozent aus frischem Fleisch und zu zwanzig Prozent holistischen Zutaten. Kein Getreide, keine Kartoffeln. Dafür gibt es Kichererbsen, Favabohnen und Obst. Erbsen und Bohnen? Menschen die gerne Erbsensuppe oder Chili con Carne essen wissen, welche akustischen und olfaktorischen Folgen der Genuss dieser Gerichte haben kann. Doch Fehlanzeige bei den Whippets. In sechs Wochen Mastercraft hatten wir kein einziges Pupskonzert. Erstaunlich! Zudem haben die Jungs einen festen Output in kleinen Mengen, der dafür spricht, dass sie das Futter sehr gut verwerten. Es mag fast absurd anmuten, aber dann ist ein Hundebesitzer auch mal stolz und zufrieden, wenn die eleganten Tiere auch elegante Haufen legen und nicht so monströse Flatschen wie der Nachbarsfiffi. Hier geht alles schwupp rein in die Tüte, ohne dass verräterische Spuren bleiben.

Wieviel wovon? Wir teilen auf.

Ich habe zwei erwachsene Whippets und einen Junghund. Alle drei sind im Whippet-Sinne sehr aktiv und haben viel Freilauf. Das heißt sie können je nach Jahreszeit und Temperaturen ordentlich Futter vertragen. Aktuell ist es sehr warm. Unsere Flitzrunden habe ich in den frühen Morgen verlegt. Der Rest ist Dösen und Gammeln. Doch als ich mit dem Mastercraft-Test angefangen habe, war es noch recht kühl. Mono und Danny haben gefressen wie die Scheunendrescher. Hupsi sowieso. 27 % Protein und nur 15 % Fett tuen ihnen offensichtlich sehr gut.

Vom ersten Tag an habe ich das Futter folgendermaßen eingeteilt: Danny, 4 Jahre alt und rund 16,5 Kilo schwer (er neigt ein wenig zum Übergewicht) zunächst einmal 90 Gramm Mastercraft am Morgen mit einem Schuss von dem wirklich gut riechenden Topping oben drauf. Mono, fast 8 Jahre alt und rund 16 Kilo schwer bekommt 100 Gramm plus einem größeren Schuss Topping aus der gleichen Tüte. Den Rest gieße ich Hupsi, nun 5 1/2 Monate alt, über sein Welpenfutter. Am Abend gibt es das gleiche nochmal. Zwischendurch verteile ich Kekse oder Kaninchenohren zum Kauen.

Oft gebe ich morgens die eine und abends eine andere Sorte. Morgens Turkey, abends Beef. Oder morgens Lamm und abends Ente. Bisher ist jeder der drei Näpfe in kurzer Zeit leergeputzt. Futterbezogene Ermüdungserscheinungen gibt es mit dem Mastercraft hier nicht. Die Fotos zeigen jeweils eine Portion Trockenfutter mit einer ganzen Tüte Topping oben drauf. Das findet hier im Normalbetrieb nicht statt. Ich teile eine Tüte Topping pro Mahlzeit auf drei Hunde auf. Vorsicht übrigens beim Aufreißen der Tüten. Die Brühe spritzt ein wenig heraus, was dumme Fettflecken auf der Kleidung zur Folge haben kann.

Premium Futter und die berühmte Kosten-Nutzen-Frage

Belcando hat mir zum Testen jeweils die 2,2 Kilo Beutel Trockenfutter, sowie fünf Sätze der passenden Toppings zur Verfügung gestellt. Ich konnte wechseln und ausprobieren, wie ich lustig war. Langfristig ist dies allerdings sowohl für Mehr- und auch Einzelhundhalter eine teure Lösung. Denn der 2,2 Kilo Beutel kostet bei Futterclick 22,99 Euro, der 10 Kilo Sack 72,99 Euro. Rechne ich die Toppings dazu, also für drei Hunde mindestens zwei Tüten Topping pro Tag, dann kommen 2,58 Euro oben drauf. Eine Tüte kostet 1,29 Euro. Auf einen Monat zusammengezählt habe ich – in Zukunft wenn Hupsi das Futter auch fressen darf – 600 Gramm Trockenfutter pro Tag plus 2 Tüten des Toppings. Mit einem 10 Kilo Sack käme ich also nicht über den Monat. Das Futter für meine drei mittelgroßen Windhunde läge locker bei 5,50 pro Tag. Knapp aufgerundet.

Mono feiert im Juni seinen achten Geburtstag. Seitdem ich Belcando füttere, hat seine Mäkeligkeit ein Ende. Er liebt das Mastercraft und sieht dabei super aus.

Mono feiert im Juni seinen achten Geburtstag. Seitdem ich Belcando füttere, hat seine Mäkeligkeit ein Ende. Er liebt das neue Mastercraft und sieht dabei super aus.

Das ist teuer. Oder nicht? Premium an sich hat seinen Preis. Das ist bei Kleidung, Autos, Möbeln und auch Futter so. Der Begriff teuer setzt sich hierbei jedoch immer aus Wollen und Können zusammen. Natürlich ist das viel Geld im Monat. 165 Euro grob gerechnet nur für Hundefutter muss man sich erst einmal leisten können. Ich kenne allerdings viele Hundehalter, die lieber auf die Disco, das Kino oder das romantische Abendessen verzichten, wenn sie sicher sein können, dass es ihren Schützlingen gut geht. Aber bleiben wir mal auf dem Teppich. Wer sich dieses Futter leisten möchte, der tue das. Ich kann aber auch jeden verstehen, der hier die Bremse zieht. Doch für wählerische Hunde, die die Abwechselung lieben ist das Mastercraft perfekt. Mein Mäkelheini Mono ist ja immer das Zünglein an der Waage. Er frisst. Immer und mit großem Appetit. Sein Fell glänzt in der Sonne und er sieht einfach toll aus. Was will ich mehr?

Bewital hat mir das Belcando Mastercraft zum Testen zur Verfügung gestellt. Ich habe darüberhinaus weder ein Honorar, noch andere Zuwendungen erhalten.

1 Kommentar

  1. Knitsch Birgit

    Hallo Karla

    Das hört sich ja super an.
    Meine beiden bekommen auch Belcando…..der ältere Herr Finest light…..und der Zwerg( Zwergpinscher-Dackelmix) Finest grain free lamm.
    Kenne Belcando jetzt fast 20 Jahre und bin immer noch total begeistert..
    Mal gespannt was das Mastercraft in der Schweiz kosten wird….da leben wir seit 7 Jahren.
    Wirst du es deinenHunden weiter füttern?
    LG Birgit

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