Fast täglich

Out of sight – Grüße aus der Nebelbank

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Die Kombination Morgen, Nebel und Whippets kann eine sehr heikle sein. Der Morgen, weil noch viel Getier unterwegs ist, der Nebel, weil ich in ihm nicht weit gucken kann und die Whippets, weil sie besser gucken können als ich und im Nebel genauso schlecht zu sehen sind, wie das Getier, das am Morgen noch unterwegs ist. Insgesamt vertrackt also.

Der Morgen im Nebel war kalt, aber sehr schön. Wir müssen uns an die Herbsttemperaturen wohl erst wieder gewöhnen.

Bleiern und grell zugleich

Aber ich mag Nebel so sehr, dass ich vor ein paar Tagen das Risiko einging und eine Flitzrunde durch die Waschküsche machte. Allerdings hört sich das leichtsinniger an, als es war. Auf Mono und Danny ist Verlass. Sie kennen das Gelände gut und Wild läuft uns dort nur selten über den Weg. Dennoch, die neulich noch gesichteten Wildschweine wollten mir nicht aus dem Kopf. Also schränkte ich den Wohfühlradius der Jungs ein wenig ein, indem ich sie öfter als gewöhnlich in meine Nähe rief.

Üblicherweise lichtet sich der Dunst schnell, aber an diesem Morgen blieb er. Ganz oben auf unserer Halde bot sich mir ein unwirklich schönes Bild. Ganz merkwürdig dumpf und leise. Das Licht war bleiern und grell zugleich. Aber es war auch saukalt und die Feuchtigkeit kroch schnell durch jede Ritze. Also bloß nicht rumstehen und immer schön in Bewegung bleiben. Aber Zeit für die Panoramas musste sein. (Bitte auf die Galerie klicken, dann könnt ihr sie in der großen Version sehen.)

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