Fast täglich

Never mess with Herrn Rottenmeier

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Mono ist unendlich geduldig. Welpen beachtet er eigentlich gar nicht. Rücken sie ihm auf die Pelle, begegnet er ihnen mit Milde und Sanftmut. Sie dürfen sich sehr viel erlauben, solange sie noch klein sind. Doch irgendwann kommt der Tag, an dem er unmissverständlich Respekt fordert. Deshalb nennen wir ihn manchmal nach seinem weiblichen Pendant aus Heidi.

Wenn die Zwerge etwa viereinhalb bis fünf Monate alt sind, sollten sie sich genau überlegen, wie sie Mono aka Herrn Rottenmeier begegnen. Denn er macht keine halben Sachen. Danny hat das sehr schnell verstanden. Er war so frech, dass ich quasi auf die Tracht Prügel gewartet habe. Sie kam. Ein einziges Mal. Das ist fast drei Jahre her und seitdem herrscht Harmonie.

Mono und Danny am Strand. Danny war knapp sechs Monate alt.

Ordnung und Benehmen müssen sein!

Dannys Schwester Turtle, dachte, sie könne Mono beim Spielen genauso neckisch an den Hals springen, wie sie es mit ihrer Mutter immer tat. Ne, konnte sie nicht! Nachdem Mono ihr das auf seine spezielle Weise erklärt hatte, benahm sie sich ihm gegenüber immer vorbildlich.

Einer von Dannys Brüdern, auch damals etwa fünf Monate alt, versuchte Mono ein Kaninchen streitig zu machen, das er zuvor einem großen Raubvogel abgenommen hatte. (Ich muss mir immer noch die Augen zuhalten, wenn ich an die Szene denke. Also die mit dem Raubvogel.) Uuuhu, in dem Moment konnte man genau beobachten, dass der Kleine nie zuvor Respekt vor älteren Hunden gelernt hatte. Danach hatte er ihn dann. Und zwar gehörig. Aber Mono brauchte zwei Anläufe, um dem Junghund klar zu machen, dass er nichts zu melden hat.

Ganz freches Ding! Dannys Schwester Turtle konnte mit ihrer Mutter Ivy (hier beide im Bild) ungestraft Schabernack treiben. Mit Mono hat sie das genau ein einziges Mal versucht. Dann nie wieder.

Giannas ist jetzt alt genug. Heute war ihr Tag mit Herrn Rottenmeier!

Heute war Giannas (Gianna of Little Goblin) Tag. Sie ist jetzt auch knapp fünf Monate alt und ein rundherum fröhliches, wildes, lustiges Whippetmädchen, das alles und jeden toll findet. Bisher – und wir sind oft zusammen unterwegs – hat Mono ihr wildes Spiel ignoriert. Doch heute wurde es ihm zu bunt mit ihr. Die Lektion fiel lange nicht so drastisch aus, wie bei Dannys Bruder, aber Gianna musste lernen, dass Cheffe nunmal ein Cheffe ist, der keinen Rempler sondern einen Handkuss erwartet.

Heute: Ein bisschen weit weg, aber trotzdem gut zu sehen. Mono ist nicht amüsiert über Giannas Benehmen.

Bitte versteht Mono nicht falsch. Er hat noch nie einen der Junghunde verletzt. Keiner von ihnen hatte jemals einen Kratzer. Mono macht alles ohne Zähne, aber mit viel Kraft und Getöse. Unter Monos Rollkur schreien die Kleinen wie am Spieß und pinkeln sich komplett ein. Doch dann stehen sie mit einer wichtigen Lebenserfahrung wieder auf: Never mess with Herrn Rottenmeier.

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