Es ist schon nicht einfach einen erwachsenen Hund ordentlich zu fotografieren. Stellt man sich allerdings einem Rudel junger, furchtloser Raubtiere, so ist man eigentlich auf verlorenem Posten. Die kleinen Nasen sind immer genau da, wo sie gerade nicht sein sollen und tun gerade genau das, was sie nicht tun sollen. Nur Geduld, schmutzabweisende Kleidung und eine gewisse Bissfestigkeit können hier den Tag retten.
Denn der Schein trügt. Was hier so friedlich vor sich hin dämmert, wird kurze Zeit später einen Sturm entfesseln. Nach einem Nickerchen rennt es sich nämlich doppelt so gut. Außerdem kommt der Besuch wieder mit Schnürsenkeln. Als hätte er nichts dazu gelernt.
Lecker Knackbein! Gibt's auch Sauce? Sieben semper-crescendos blasen zur Attacke. Hier sind geradezu akrobatische Fähigkeiten nötig, um im wahrsten Sinne des Wortes die eigene Haut zu retten, ohne dabei lang hinzuschlagen.
Hallo! Falsche Richtung! Die Welt ist so spannend, dass ein junger Whippet unmöglich länger als eine Sekunde auf der gleichen Stelle hocken kann. Hin, her, vor und zurück. Wen interessiert da die Kamera.
Abstand? Was ist das? Hier ist ein ernstes Wort nötig. Die wilde Bande hat noch nicht verstanden, dass sie einen gewissen Abstand zur Kamera halten muss, damit sie ordentlich ins Bild gesetzt werden kann. Sandra wird mit den sieben Zwergen wohl nochmal einen Gesprächskreis anberaumen müssen ....
Es ist allerdings nicht zu erwarten, dass sie auf offene Ohren stößt.
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Bisher kommentiert:
Friday, den 13. August 2010 um 19:01
Monday, den 16. August 2010 um 10:27
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