Fast täglich

Flughunde Spezial – Heute mal die echten.

Flughunde! Hier die echten und nicht die beiden Whippets, die ich hin und wider so zu nennen pflege. Bei einem Besuch im Zoom entdeckte ich sie zufällig hoch oben an der Decke des Tropenparadieses und bin an ihnen hängen geblieben, während alle anderen Besucher Selfies mit den Orang-Utans zu schossen.

 

Flughunde – die Big Five können mir gestohlen bleiben

Mir konnten die Big Five von dieser Minute an gestohlen bleiben. Ich hätte Stunden in dieser unfassbar schwülen Halle verbracht, wäre ich nicht nach ein paar Minuten der Ohnmacht nahe gewesen. Denn unter meinem ohnehin schon warmen Wollmantel trug ich noch eine Daunenjacke, unter der wiederum mir binnen Sekunden der Schweiß aus allen Poren brach. Ganz ähnlich wie auf meiner ersten Reise nach Bali vor rund 20 Jahren, als ich aus dem Flugzeug stieg und mich fühlte, als schlüge mir jemand ein heißes, nasses Handtuch um die Ohren. Seit diesem Trip bin ich verliebt in die Kalongs. In einer Tempelanlage durfte ich einen aus der Hand mit einer Banane füttern. Diese Augen! Dieses weiche Fell! Diese Sanftmut (zumindest bei diesem Exememplar)! Ihre Anatomie ist sagenhaft und sie haben an den „Füßen“ fünf Finger so wie wir Menschen.

Ich war am Sonntag sehr glücklich, dass ich das 300er 1:2,8L dabei hatte. Allerdings fiel es mir nicht leicht, die Kombi 5DsR und das schwere Objektiv in der Hitze ganz, ganz ruhig zu halten. Aber ohne die wahnwitzige Auflösung dieser Kamera gäbe es jetzt nicht so geniale Details. Die Schnuckis hingen schließlich locker zehn Meter in der Höhe. Aber irgendwas ist immer. Ich werde in den nächsten Tagen noch einmal hinfahren und mich nur auf die Kalongs konzentrieren. Schließlich habe ich hier zwei entfernte Verwandte sitzen, die täglich versuchen ihnen nachzueifern.

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